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Dienstag, 7. Juli 2015

[Video] - Motorradfahrt auf der Transfăgărășan



Die Transfăgărășan, das sind 90km Motorradträume. Eine Kurve reiht sich an die nächste, dazu türmen sich links und rechts mächtige Bergmassive auf. In unserem Blog zur Transfăgărășan konntet Ihr ja bereits unsere Erlebnisse lesen. Jetzt kommen endlich auch ein paar bewegte Bilder dazu.









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Freitag, 10. Oktober 2014

Der Bier Blog (und a bisserl Wein)


Ankommen an einem neuen Ort. Hostel oder Guesthouse suchen bzw. Zeltaufstellen, auspacken, abrödeln und dann .... das erste Bier. Egal ob auf dem Campingplatz, in der freien Natur oder im Pub um die Ecke. Richtig angekommen sind wir immer erst nach dem ersten Hellen.

Auf unserer Reise bisher haben wir unzählige Biersorten probiert und einiges über den tollen Gerstensaft gelernt. Hier mal ein paar Ding die uns so aufgefallen sind:

1. Sogar im Iran gibt es Bier
Allerdings natürlich nur Alkoholfreies. Unsere Erfahrungen mit den iranischen Malzgetränken war allerdings nicht zufriedenstellend. Die Iraner lieben es eben süß und vermanschen ihren (0%) Gerstensaft mit irgendwelchen Fruchtsäften. Schmeckt dann meist wie Radler ohne Bier. Aber es gibt auch importiertes Alkoholfreies Bier. z.B. Holsten oder unser Favorit: Baltika Zero aus Russland.






2. Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt
Zum Bierkonsum pro Kopf weltweit gibt es unterschiedlichen Quellen, Erhebungsmethoden und Zahlen. Eins haben aber alle gemeinsam: Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt mit 148l pro Kopf und Jahr. Es gibt aber auch einige Statistiken die den Bayern einen ähnlich hohen Verbrauch zugestehen.


3. Das billigste Bier: BiaHoi in Hanoi

Unser billigstes Bier bisher war frisches Fassbier auf den Strassen von Hanoi. Mit ca. $0,25 für etwa 0,3-0,4l unschlagbar günstig und dabei auch noch gut. In Europa hatten wir das billigste Bier in der Slowakei und Tschechien: Eine frisch gezapfte Halbe im Restaurant gibt es schon für €0,60.







4. Die Nadel im Heuhaufen: Biersuche in der Türkei

Effes - die Biersorte in der Türkei. Wohl auch die einzige. Ausser dem einen oder anderen Importbier haben wir nur Effes gesehen und folgendermaßen auch getrunken. Was oftmals gar nicht so leicht war. Inzwischen ist nämlich Bierwerbung (zumindest in einigen Teilen der Türkei) verboten bzw. die Logo's, Flaschen, etc. dürfen nicht gezeigt werden. Das führt dann dazu, das man vorhandene Plakate übermalt hat und das man die 'BUFFET' Läden - das sind die, die Alkohol und Bier verkaufen - nur noch an den  Bierkisten vor der Tür erkennt. Hoffentlicht. Jedenfalls sind wir so manchen km gefahren, rauf und runters durchs Dorf, um den Dorf-Buffet zu finden. Und, tatsächlich, manchmal gab es auch keinen und dann auch kein Bier für uns.


5. Bulgarien - besser mal Wein trinken

Auch in Bulgarien gibts Bier, auch lokales, auch verschiedene Sorten. Trotzdem konnte uns das bulgarische Bier nicht komplett überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, das der Wein in Bulgarien dafür um so überzeugender ist: Egal ob aus Plastikflaschen, die Hausabfüllung des Supermarktes um die Ecke, eine Flasche aus dem Supermarkt oder auch ein Gläschen von der Weinkarte im Restaurant. Wir haben eigentlich nie einen schlechten Wein getrunken.






6. Rumänien - Ein Herz (Bier) für Biker

In Rumänien haben wir uns mal wieder richtig über ein akloholfreies Bier gefreut. Irgendwie ist uns das vorher auf der Fahrt nie aufgefallen, aber unterwegs gabs immer nur Kaffee, Tee und Wasser. Wohl auch, weil es in der Türkei und Iran nicht sowas wie einen Biergarten gab. In Rumänien schon und immer auch mit alkoholfreiem Bier. Sogar richtig gutes (nur das Golden Bräu geht gar nicht). Am besten gefiel mir das Bergenbier - sogar mit Motorradhelm drauf :-)





7. Das beste Bier: Katzbegi-Bier aus Georgien!
Weil wir das getrunken haben als SCHLAND Weltmeister wurde .....

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Freitag, 3. Oktober 2014

Unsere Route durch Rumänien


Wow, wir waren über einen Monat in Rumänien. Das hätten wir vorher auch nicht gedacht. Aber das Land hat es uns echt angetan. Kreuz und quer ging unsere Tour. Meist weniger geplant als nach dem aktuellen Wetterbericht optimiert (Regen im Norden - wir fahren nach Süden!).  Trotzdem hat es nicht immer geklappt. Am Iron Gate und auch jetzt in Oradea sind mal so richtig nass geworden. Oder in Vatra Dornei, wo wir uns mit DVD's und Chips eingenistet haben und auf den Regen gewartet haben, der dann doch nicht kam.

Aber es waren tollen vier Wochen. Traumhafte Motorradstrecken - ganz vorne natürlich die Transalpina und die Transfagaras. Aber auch die Strecken am Iron Gate oder durch das Donau Delta waren toll.

Und dann die Städte und Dörfer: Sibiu, Cluj Napoca, Bukarest, Timisoara, Sinaia.

Hier gibt es unsere Route zum Download und anschauen:



Route 2,806,541 - powered by www.mopedmap.net
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Montag, 29. September 2014

Kulturhauptstadt Europas, UNESCO WeltKultur- und -Naturerbe.....wir werden mit Titeln überflutet


Von Rumänien nehmen wir Abschied, indem wir noch 2 Nächte in der schönen Stadt Oradea (Großwardein) mit wunderschönen Gebäuden im Sezessionstil verbringen. Viele der Gebäude sind noch nicht renoviert, was dem Gesamteindruck aber in keinester Weise schadet, eher das Gegenteil ist der Fall.
Oradea bei Nacht ...

... und bei Tag

Von hier ist es ein Katzensprung nach Kosice (Kaschau) in der Slowakei. Kosice hatte den Titel Kulturhauptstadt Europas 2013 inne und ist sicherlich einen Kurzbesuch wert. Aber mehr als ein 'nett' würde ich dieser Stadt nicht unbedingt geben.

Wir fahren weiter Richtung Hohe Tatra; wir wollen doch endlich mal wieder wandern.

Unterwegs machen wir bei kühl-regnerischem Herbstwetter einen Mittagsstopp an der Dobsina-Eishöhle, ein UNESCO Weltnaturerbe. In der Höhle ist es immer kalt, darum macht das Nieselwetter draussen erst mal gar nichts aus. Dies ist unser erster Besuch in einer Eishöhle. Leider verstehen wir von der slowakischen Führung so gar nix, sind aber dennoch beeindruckt von der Eismasse, und den Eis-Stalagniten, die wir hier unten sehen.
In der Eishöhle

Wir sind froh, kurz später in unserer Pension in Levoca (Leutschau) anzukommen und erstmal wieder aufzuwärmen.

Levoca bezeichne ich der Einfachheithalber auch als 'nett'; im Grunde genommen reicht ein einstündiger Spaziergang aus, um den historischen Stadtplatz zu erkunden. Und tatsächlich stehen hier ein paar Reisebusse. Diese Stadt wurde 2009, welch Überraschung, auf der UNESCO Weltkulturerbe Liste eingetragen. Wir fragen uns (schon seit einiger Zeit), wer eigentlich diese Liste führt und ob wir nicht auch mal ein paar Vorschläge einreichen dürfen.

Wir sagen: Hier liegt eindeutig der Hund begraben; denn Abends ist von den Bussen nix mehr zu sehen. Leider ist auch von dem angekündigten Kinofilm 'The Equalizer' nix zu sehen, da die Mindestbesucherzahl 5 Personen ist; wir sind aber auch beim besten Willen nur zu zweit.

Die Wetteraussicht ist nicht so prächtig, der Weg von hier in die Hohe Tatra aber sehr kurz.
Grund genug, uns ein klein wenig Luxus zu gönnen und uns kurzerhand im GrandHotel Praha mit tollem Spa Bereich einzumieten.

Da macht doch die Kälte und das bisschen Regen weiß Gott nichts mehr aus. Und selbst bei dem strahlendem Sonnenschein, den wir am Sonntag dann doch kriegen, geniessen wir nach vollbrachter Wanderung nochmals den Saunabereich in vollen Zügen, zwischen den Gängen können wir uns am Aussenpool bei Bergblick sogar nochmal sonnen.

Und um euch endgültig zu langweilen erzählen wir noch, dass wir beide Abende am Kaminfeuer in unserer Deluxe Suite verbringen; wir hatten das Glück eines kostenlosen Upgrades. Ganz nach dem Motto: Man gönnt sich ja sonst nichts!

Und dann finden wir uns nach traumhafter Fahrt durch die niedrige Tatra im nächsten UNESCO Weltkulturerbestädtchen wieder. Wir sagen: Sehr nett hier, aber leider ist auch in Banksa Stiavnica der Hund sowas von begraben...
Wandern in der Hohen Tatra



Sonntag, 21. September 2014

Zu Gast bei den Hell's Angels - Ja mögen die denn keine Rockmusik?

Ja ja, die Biker Party Samstag Abend war schon arg witzig. Wir kommen an und fühlen uns ohne Clublederjacke oder -Weste (auch Kutte genannt), so ganz ohne einen Fetzen schwarzes Leder am Leib wahnsinnig underdressed. Bin ich froh, dass ich inzwischen eine Jeans dabei habe und sogar ein schwarzes T-Shirt.

Auch die anwesenden Damen führen tolle Outfits aus; bei einigen könnte man meinen, man sei in einem SM Club gelandet, andere haben nur oben und unten einen 'String'.

Aber da stehen wir ja drüber; wir mischen uns munter unters Volk, und betreiben People watching.
Verschiedene Motorradclubs aus Rumänien und die Hell's Angels aus aller Welt sind hier zusammengekommen, um zu feiern. Die schweren Jungs sehen wirklich alle sehr böse aus und blicken geübt düster drein. Die Kumpels von Dragos sind aber alle super nett.

Was die Musik auf der Party angeht erleben wir eine bitterböse Überraschung. Ja, mögen denn die Hell's Angels keine Rockmusik? Das härteste was wir hier hören ist Aerosmith.

Wir erleben einen Zeitsprung zurück in die 90er (und noch viel weiter); toll, das war meine heftigste Clubbing Zeit, Rap war ganz groß. Immerhin kann ich bei jedem Song mitsingen: Stereo MC's, DeeLite, Mista Dobalina (ich fasse es nicht!), Jump around, B52's Love Shack (unglaublich), James Brown darf natürlich auch nicht fehlen.

Lenny Kravitz, Run DMC und Beastie Boys sind dann immerhin noch die härteren Sachen bevor die Musik endgültig auf Ballermann Niveau abdriftet. Meine dezente Anfrage, ob wir nicht mal ein bisschen System of a Down, Rammstein oder halt einfach was Härteres hören können beantwortet der DJ mit einem simplen: 'Then the whole crowd will leave the room.'

Na alles klar, ihr ach so harten Jungs. Dann halt doch lieber weiterkuscheln zu Mainstream-Pop, aber ohne uns.

P.S.: Auf der ganzen Veranstaltung galt: keine Fotos von den harten Jungs; und trotz Softpoprock wollten wir uns doch nicht mit der Meute anlegen.


Draussen durften wir dann aber doch zwei Fotos Machen, mit Dragos und seiner Biker 'Nanny'

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Couchsurfing in Timisoara



Endlich schaffen wir es auf eine fremde Couch; bzw. auf eine fremde Matratze. Wir wohnen in Timisoara bei Dragos, einem passionierten Chopper-Fahrer, der uns herzlich empfängt und uns seine große Matratze überlässt, während er selbst auf der Gästematratze schläft.

Wir sind noch nie Couchgesurft.

Zum Couchsurfing hat Constantin, der planvolle Social Media & Co. Nutzer, uns vor der Reise angemeldet, weil es im Iran eine große Couchsurfing-Gemeinde gibt. Das schien eine gute Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen. Allerdings haben wir dies dort gar nicht genutzt, da wir meistens wild campten. Zu dritt wäre es wohl auch schwer geworden, eine freie Couch zu finden; die meisten Anbieter limitieren die Anzahl der Gäste auf 2.

Wir haben durchaus schon vorher mal in der Türkei und Bulgarien schwache Anläufe gestartet, eine Couch zu finden. Allerdings scheint dies kurzfristig eher schwierig zu sein.

Aber jetzt sind wir ja hier bei Dragos, die Motorräder sind in seiner Garage mit 2 weiteren Motorrädern abgestellt und wir können uns rege zum Thema Biken aber auch anderes unterhalten. Die Wartezeit bis Dragos vom Arbeiten kommt verkürzen wir mit einem ersten Stadtbummel. Unsere Bikes dürfen wir kostenlos auf einen bewachten Parkplatz stellen und sogar unsere Klamotten im Büro lagern - der Parkwächter ist ebenfalls Biker.

Am Samstag zeigt Dragos uns seine Lieblingsplätze in der Stadt, insbesondere die ansässige Bauerei (die älteste in Rumänien) mit schönem Biergarten. Abends nimmt er uns sogar mit zu einer richtigen Biker Party.

Die Stadt Timisoara ist übrigens das Herz der rumänischen Revolution von Dezember 1989. Darüber hinaus ist das historische Zentrum zur Zeit eine Mega-Baustelle, da sich Timisoara als Kulturhauptstadt 2021 bewirbt und in diesem Rahmen die komplette Altstadt auf einmal saniert wird. Wir finden die Stadt dennoch sehr charmant, immerhin sehen wir hier noch die original Bausubstanz und sind gespannt auf das Nachher Bild, das wir sicher auch mal begutachten werden. Geplante Fertigstellung: 29. Juli 2015.

Kerstin & Dragos planen unseren Stadtspaziergang

Werwölfe an einem Kaufmannshaus?


Eindrücke aus Timisoara
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Freitag, 19. September 2014

Jetzt wird's nass


Frohgemut brechen wir in Bukarest bei gewohnt strahlendem Himmel gegen Westen auf. Wir wollen schliesslich das hübsche Durchbruchstal der Donau an der Grenze zu Serbien, Eisernes Tor genannt, erkunden, bevor wir uns über Timisoara und Oradea Richtung Ungarn/Slowakei von Rumänien verabschieden.

In Valcea campen wir endlich mal wieder und packen trotz nächtlichen Regens morgens ein trockenes Zelt ein. Hier jedoch erfahren wir schon von den heftigen Regenfällen im Westen des Landes mit den Überflutungen und Erdrutschen. Unbeirrt fahren wir weiter Richtung Tagesziel Orsova, von wo aus die hübsche DN57 entlang des hier sehr schönen Donautales führt.

Wir schaffen es bis kurz vor Orsova; in Baile Herculane mieten wir uns durchgenässt in die erstbeste Pension ein und bleiben erst mal 2 Nächte. Warum hier schon die Römer kurten können wir angesichts der hübschen bergigen Landschaft drumherum noch erahnen. Warum der arg verfallene Ort mit den verfallenden, den Blick belästigenden Hochhaushotels auch heute noch vielfach ausgelobt wird, ist uns ein Rätsel. Vielleicht haben wir das wahre Herz des Kurortes nicht gefunden?

Wir sehen Hochwasser in den Nachrichten, recherchieren, dass das auch entlang der geplanten Route ist/war, und dass wohl die DN57 ab Svinita gesperrt ist. Der Pensions-Manager ruft am Morgen der Abfahrt nochmal einen Kumpel an, der meint, mit dem Motorrad müsste man durchkommen. Nun ja.

Wir fahren nach Orsova, wo sichtbar Hochwasser war und die Aufräumarbeiten im Gange sind. Entlang der DN57 kommen wir immer wieder an Aufräumarbeiten nach Hochwasser oder Erdrutschen vorbei, bis wir in Svinita vor dem Durchfahrt verboten Schild stehen. Die Strecke hierher ist wirklich sehr schön, immer den Blick ins Flusstal und nach Serbien kurven wir mal auf Asphalt, mal auf Schotter dahin. Wir entscheiden uns nach dem bisher gesehenen gegen eine Weiterfahrt und drehen um. Wir haben keine Lust, uns durch Schotter, Schlamm und an großen Baustellengefährten vorbeizumogeln; sowas haben wir schon zu genügen in der Türkei und Georgien hinter uns gebracht.

Also umdrehen und durchs Hinterland Richtung Timisoara fahren. Diese Strecke (von Orsova auf die 57B und dann auf die 58) ist auch traumhaft schön, hügelig, kurvig, ganz so wie es uns gefällt. Heute schaffen wir es nicht ganz bis Timisoara und übernachten in der unspektakulären Stadt Resita. Hier finden wir die wohl einzige Unterkunft, die nicht Best Western heißt, eine Pension über einem CarWash. Immerhin können wir die Motorräder erstmalig in einer Garage abstellen und der Weg zu Lidl und zur Innenstadt mit den Restaurants ist gut zu Fuß machbar. Kurios ist, dass in der einen Strasse, in der die Restaurants sind (vielleicht gibt es noch mehr, aber wir sind hier geblieben) tatsächlich 5 der 6 Restaurants Pizzerien sind. Die Rumänen sind irgendwie Pizza süchtig, dem ich ja im Prinzip gar nicht widersprechen möchte. Und auch hier schmeckt die Pizza gut.

Der Dacien König Decebal (ohne Helm)

Legen, legen, legen .....

DN58: Fels, Wald, Kurven = Toll

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Mittwoch, 17. September 2014

Relaxen in Bukarest



Die Gegend kommt uns ungewohnt vor: Gated Communities, wie zuletzt in Istanbul. Riesige Shopping Malls und der Flughafen gleich um die Ecke. Hier soll unser Campingplatz sein? Ich bin bereits fest der Meinung, dass unsere Information zum Stadtcampingplatz Casa Alba in Bukarest veraltet ist und dieser inzwischen einem Luxusneubau zum Opfer gefallen ist, als (genau wie das Navi anzeigt) ein Schild rechts zum Campingplatz weist. Leider ist dieser wenig romantisch. Hauptsächlich für Campervans gebaut (die dann auch gleich dutzendweise rumstehen). Für Zelter gibt es nur einen kleinen Streifen am Ende. Mehr Moos und Steine als Gras. Zudem macht alles einen leicht modrigen Eindruck. Schon beim Zeltaufbau sucht Kerstin deshalb nach Alternativen. Die sind auch schnell gefunden in Form eines schönen AirBnB Zimmers in der Stadt.

Aber eines muss man dem Platz lassen: zwar liegt er ausserhalb ist aber sehr gut and das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.
Und so gehen wir an unserm ersten Abend in Bukarest erstmal ins Kino (Sin City 2) in dem nahe liegenden Baneasa Einkaufszentrum (Spazierweite vom Campingplatz) und anschliessend noch mit dem Bus ins Zentrum Bukarests was Essen und Trinken. Zurück geht es wieder bequem und billig mit dem letzten Bus, der leider schon um 23 Uhr fährt.

Nachts und auch noch morgens überrascht uns tatsächlich leichter Regen, der nirgendwo vorhergesagt war. Und so packen wir zum ersten Mal auf dieser Reise unser Zelt nass ein, um in unsere tolle Unterkunft zu ziehen.
Marinela ist unser AirBnB Host und lässt uns schon kurz vor 11 Uhr in ihre Wohung. Wir haben ein eigenes Zimmer und Marinela und ihr Freund sind so leise, das wir meistens gar nicht sicher sind ob wir jetzt alleine sind oder nicht. Die Bikes parken derweil sicher und vor neugierigen Blicken geschützt im Hinterhof.

Unser erster abend in Bukarest führt uns in die Altstadt, wo sich Pub an Pub reiht. Nach ein paar Happy-Hour Hoppings, lassen wir uns zum Burger-Dinner im Fire Club nieder. Zum Absacker geht es zur nächsten Indie-Rock-Bar, die es hier gibt wie bei uns uns Augustiner Boizen. Aber in diesem Gassengewirr in dem sich ein Resto/Bar/Pub ans andere reiht gibt es auch für Mainstream- Geschmäcker was. 

Tag 3 in Bukarest ist Geschichte angesagt: wir besichtigen das zweitgrösste Gebäude der Welt. Causescus Parlaments-Palast (in Bukarest auch das People House genannt). Mal wieder so ein grössenwahnsinniger Bau, der verdeutlicht was passiert, wenn Diktatoren sich der Nachwelt verewigen wollen. Über 1.000 Zimmer (Sääle trifft es in den meisten Fällen besser). Alles voller Marmor, Bergkristalllüster und Teppiche. Der einzige Weg ins Gebäude führt über eine Führung und so erfahren wir einge Interessante Details zum Gebäude. Zum Beispiel, dass alle Materialien aus Rumänien kommen. Selbst die Seide wurde hier gesponnen (nur die Technik der Aufzüge ist made in Germany). Wir nehmen die Tour mit Balkon und Terasse und erhalten so einen schönen Blick über Bukarest.

Tag 4 in Bukarest ist Stadtführung. Wir nehmen an der kostenlosen Walkingtour teil, die uns nochmal durch die Altstadt führt (zum Glück haben die Pubs noch zu) aber auch zu anderen tollen Sehenswürdigkeiten. Darunter das Revolutionsdenkmal (Potatoe on a Stick),  zum Justice Court mit Vlad Teped Büste oder das Ateneul Roman. Unser Guide ist gut und hat jede Menge Anektdoten auf Lager, zum Beispiel wie Rumänien zum Plastikgeld (die Geldscheine sind hier nicht aus Papier, sondern aus Plastik) gekommen ist (ratet mal in den Kommentaren zum Post).

Abends gibt es tollen veganen Burrito von unseren AirBnB Gastgebern zum Abschied.

Camping in Bukarest

Vlad Tepes oder auch Dracula

Das Wappen von Bukarest mit dem Stadtheiligen Basrabov - war während des Kommunisten natürlich verboten

Alt trifft Neu: Hier das ehemalige Securitate Gebäude

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Donnerstag, 11. September 2014

Abschied vom schwarzen Meer


Nach den Bergen kommt das Meer...oder der See...oder der Fluss, oder alles nacheinander. Trotz ausgereifter Aversion gegenüber Bootsfahrten zieht es uns ins vielgelobte Donaudelta. Und es gefällt uns.

Nach kurzer Fährfahrt in Braila geht es weiter nach Tulcea, von wo aus man mit dem Fahrzeug nur noch bis Murighiol geht, das ist dann auch unser Wendepunkt. Es ist östlich von Braila noch überraschend hügelig, aber immer wieder fahren wir entlang eines Flussarmes, sehen Seen, die weiten Felder, häufig mit einsamen Pferden darauf. Ein idyllisches Bild.

In Murighiol bleiben wir 2 Nächte auf dem tollen Camping Dan Pescarul; nicht zuletzt wegen der jungen Katzenfamilie, die hier rumtobt gefällt es uns hier besonders. Abends sitzen wir mit Roman & Alexander aus Slowakien zusammen. Die  zwei sind mit einem alten 5er BMW unterwegs, der seit zwei Tage mit Salatöl betankt wird, mangels Diesel an den Tankstellen. Hier kriegen wir nochmal tolle Tipps für unsere Weiterreise.

Jeder, der das Donaudelta besucht, macht eine Bootsfahrt, um die Vogelkolonien und deren Brut- und Nistplätze zu bestaunen bzw. zu fotografieren. Jeder Bewohner des Dörfchens scheint Bootsfahrten anzubieten. Dennoch bleiben wir stur und wandern lieber ein wenig durch das hier flache, windige Land. Entlang der Kanäle gibt es jedoch (leider) keine Wege, das gesamte Gebiet wird gut geschützt. Letztendlich sehen wir nicht sehr viele Vögel sondern besichtigen die archäologische Ausgrabungsstätte Festung Halmyris, die den damaligen Anfang des Limes des römischen Reiches darstellt. Ein späteres Gespräch mit 2 holländischen Campern, die wir schon an der Transfaragas kennengelernt haben, gibt uns recht: sie fanden die Bootsfahrt nicht sehr lohnend, haben auch wenig Vögel gesehen; diese scheinen sich zum Teil schon auf dem Weg ins Winterlager zu befinden.

Von hier fahren wir direkt nach Süden nach Mamaia bei Constanta, der Strandmeile Rumäniens...Wir erhoffen uns noch etwas Sonne, Meer und Nachtleben. Dort ist es aber ähnlich windig, um nicht zu sagen stürmisch und entsprechend zu kühl für einen Strandtag. Auch die Strandbars und Clubs haben schon alle Schotten dicht gemacht.

Darum brechen wir schon nach 1 Tag das Zelt wieder ab und fahren früher als geplant nach Bukarest, wo wir ein paar Tage bleiben werden.

Fährfahrt über die Donau





Freitag, 5. September 2014

Die Transfagaras - Ob Ceausescu Motorradfahrer war?


Seit wir in Rumänien sind verfolgt uns diese Strasse. Jeder dem wir begegnen fragt uns ob wir sie schon gefahren sind, wann wir sie fahren wollen. Motorradfahrer auf der ganzen Welt flüstern ihren Namen mit Ehrfurcht. Motor- & Automagazine auf der ganzen Welt zählen sie zu den Top10 Roads, 10 Roads to drive before you die oder Most Scenic Roads on Earth. Die DN7c, auch Transfagaras genannt.

Ceausescu hat sie in den 70iger Jahren in kürzester Zeit und ohne Rücksicht auf Verluste in die Fagaras Berge gesprengt. Aus Angst vor einer russischen Invasion oder um sich ein Denkmal zu setzen, darüber streiten sich die Historiker. Auf jedenfall gehört die Strecke seit kurzem auch zu meinen Top10 der Passstrassen.

Von Nord nach Süd geht es bei angenehmen Temperaturen (im Gegensatz zur Transalpina ist es hier viel wärmer) zum Pass hoch. Wir sind nicht ganz so früh unterwegs, trotzdem haben wir die Strasse fast für uns. Erstaunlich wenig Motorradfahrer begegnen uns. Heute gönnen wir uns den Luxus und übernachten auf dem Scheitelpunkt in einer Cabana. Zelten ginge zwar auch, aber wir trauen den Nachttemperaturen auf über 2.000m nicht ganz.

So hat Kerstin auch mal wieder Gelegenheit die Wanderschuhe auszupacken (und ich natürlich auch). Hier oben gibt es eine Menge Wanderwege, alle TipTop markiert. Wir besteigen einen der Gipfel auf 2.500m und genießen den traumhaften Ausblick über die Karpaten. Obwohl die Berge hier alle 'nur' so um die 2.000 - 2.500m hoch sind, hinterlassen sie einen rauheren und höheren Eindruck bei mir. Kein Wunder dass es hier noch Bären, Wölfe und Luchse gibt.

Tagsdarauf geht es auf der Südrampe nach unten. Weniger steil und mit weniger Serpentinen als die Nordrampe, aber genauso mit traumhaften Ausblicken.

Fotostopp

Vor kaum 2h sind wir hier hoch gefahren

Irgendwie sehen unsere Wander-Selfies immer gleich aus 
Blick über die Karpaten
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Donnerstag, 4. September 2014

Traumpässe und wehrhafte Kirchen zwischen Hermannstadt und Schäßburg


Neustadt, Weißkirch, Mühlbach, Leschkirch - die Ortschilder der Dörfer die wir passieren klingen eher nach dem Pfaffenwinkel als nach Rumänien. Aber wir sind hier nunmal mitten in Siebenbürgen und die deutschstämmigen Auswanderer haben hier im Mittelalter ordentlich ihre Spuren hinterlassen.

Fast jedes Dorf hat hier eine befestigte Kirche, oder eine Kirchburg wie es auch heißt. Hier konnte sich das ganze Dorf verbarrikadieren, wenn mal wieder die Türken oder irgendwelche andere Horden sich anschickten, die Gegend zu überfallen.

Unser Zelt schlagen wir in Schäßburg bzw. Sighisoara auf. Hier gibt es den tollen Campingplatz Aquaris mitten in der Stadt und wie können bequem zu Fuß und ohne warme Motorradklamotten die Altstadt auf dem Berg anschauen.

Schäßburg ist auch ein guter Ausgangsort für eine Spritztour von einer Kirchburg zur nächsten, was wir auch machen. Mit leichtem Gepäck fährt es sich auch gleich viel angenehmer über die teilweise holprigen und unbefestigten Strassen zu den Dörfern - viele davon UNESCO Weltkulturerbe. Sibiu (oder Hermannstadt) ist Umkehrpunkt und es geht zurück zum Zelt.

Per Klick geht's zum Album mit allen Bildern

Auf dem Campingplazt treffen wir die zwei 'Dusty Old Bags': Pat und Sheonagh sind aus England, beide über 60, und schon seit Jahren auf der ganzen Welt mit den Motorrädern unterwegs. Wir werden gleich mit Tipps zur Slovakei überschwemmt, erfahren wie und wo man in Südamerika am besten Motorräder kauft und fachsimplen zu Zelten, Packtaschen und Hubraum.

Aber genauso fazinierend wie die Städte und Dörfer hier in Siebenbürgen, sind die Strassen die uns hierher geführt haben: Von Cluj Napoca ging es über Sebes geradewegs auf die Transalpina, die Nr. 2 der Passstrassen in Rumänien. Von Nord nach Süd geht es in unzähligen Kurven und Kehren hinauf bis auf 2228m. Wir sind glücklicherweise bereits kurz nach 8 losgefahren und sind auf der Strecke fast alleine. Aber ordentlich frisch ist es: Das Thermometer bleibt einstellig. Auf dem Pass hat es trotz Sonnenschein kaum 8 Grad.



Blick über den Transalpina Pass
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Freitag, 29. August 2014

Die Luft ist raus ....


Seit Mai sind wir unterwegs. Schon über 18.000km durch die Türkei, den Iran, Armenien und Georgien, durch Bulgarien und jetzt in Rumänien. Bisher lief alles super, keine Probleme - die reine Harmonie. Aber seit Vorgestern ist irgendwie die Luft raus. Es hat schon vor ein paar Wochen angefangen. Das war noch nicht wirklich schlimm, ist eigentlich kaum aufgefallen. Abends war man halt etwas platt. Aber einmal drüber schlafen und am nächsten Morgen sah die Sache schon wieder besser aus. 

Vorgestern war aber zum erstmal nichts mehr zu machen. Es wollte einfach nicht gehen. Mit viel gutem Zureden und Augen Zudrücken sind wir noch weiter gefahren, von den Apuseni Bergen nach Cluj-Napoca (Klausenburg). Dort haben wir dann erstmal Ablenkung von unseren Problemen gesucht und eine tolle Walking Tour durch das historische Klausenburg unternommen und mal wieder unsere Geschichtskenntnisse erweitert. Z.B. das die Bezeichnung Siebenbürgen für Transilvanien von den sieben deutschen Städten herrührt die unter der ungarischen Herrschaft gegründet wurden. Und das es eine schöne Geschichte gibt, das Klausenburg von den Kindern die der Rattenfänger von Hameln nach Rumänien entführt hat gegründet wurde. Nach ein paar Bier in einer rockigen Studentenkneipe sah die Welt dann schon wieder ganz anders aus.

Heute morgen dann aber ist endgültig der Ofen aus, bzw die Luft raus - aus meinem Reifen. Da hilft auch kein Pumpen mehr wie bisher, der gute Heidenau ist hinten einfach platt. 

Die Diagnose kann eigentlich nur lauten: Loch im Reifen. Aber wir finden keins. Mit Druckluft aus der Tanke fahren wir dann noch bis Alba Iulia. Da der Reifen immer noch deutlich Luft verliert, muss eine Lösung her. Vor allem weil für die nächsten Tage die tollsten Motorradstrecken in Rumänien auf dem Plan stehen: Die Transalpina und die Transfaragas. 

Zum Glück gibt es hier über all Vulcanizare - Reifenwechsler und Flicker. Bei einem solchen machen wir Halt. Der Vulcanizare Meister schaut einmal drauf, schüttet etwas Wasser über den Reifen, findet das Loch und flickt selbiges schneller als ich ‚Dracula’ sagen kann.

Jetzt können die Pässe kommen.


Matthias Corvinus der große ungarische König aus Cluj

Imposante Architektur aus dem 18Jhr., als Klausenburg zeitweise Hauptstadt von Rumänien war.
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Märchenland Rumänien


Wie vom Wetterbericht vorhergesagt, begrüßt uns heute wieder Sonnenschein. Nach drei Tagen in einer schnuckeligen Pension bei DVD’s & Spielen ist die nächste Station mal wieder ein Campingplatz - wir wollen das Zelt ja auch hier nicht umsonst mitschleppen.

Wir lenken deshalb unsere Mopeds Richtung Norden in das Maramures Gebiet, nahe an der Ukrainischen Grenze. Dort gibt es laut Lonely Planet einen schönen Campingplatz und vor allem den Lustigen Friedhof.

Auf dem Weg passieren wir herausgeputzte Dörfer voller Holzkirchen. Jedes Haus ist ein wenig wie eine kleine Burg: mit großem Zaun drumherum und riesigen, oft kunstvoll geschnitzten Toren. Und davor sitzen die Omas mit Kopftüchern und winken uns oder vielleicht auch dem Pferdegespann zu das die Heuernte einfährt. Mit all den schindelngedeckten Dächern, Kirchen mit spitzen Türmen und Männern, die mit Sensen mähen kommt man sich manchmal schon vor wie bei den Gebrüdern Grimm.

Beim imposanten und ganz aus Holz gebauten Kloster in Barsana machen wir halt, damit wir wenigstens eines der vielen Klöster an denen wir vorbei fahren besichtigen und unsere touristische Pflicht erfüllen. Das lohnt sich dann auch wirklich: die Anlage ist riesig mit mehren Gebäuden und Kirchen und eben alles aus Holz und wundervoll geschnitzt. Und dazu noch TipTop in Schuss - das mag aber auch daran liegen, das die meisten Gebäude aus den 1990er Jahren stammen.

Beim Lustigen Friedhof oder Merry Cementary ist natürlich die ‚Hölle‘ los. Ist ja auch DIE Touristenattraktion hier oben. Leider sind die lustigen und  teilweise wohl auch satirischen Inschriften auf rumänisch (irgendwie war das zu erwarten) und deshalb für uns nicht verständlich. So begnügen wir uns mit den Bildern und denken uns selbst was dazu aus. Es wird wohl aber an der Übersetzung einiger der Grabkreuze gearbeitet, aber das wird wohl noch etwas dauern.

Auf dem Campingplatz Poieni gleich in der Nähe verzichten wir mal auf’s Kochen - das haben wir die letzten drei Tage gemacht - und lassen uns eine frische Forelle schmecken. Wir treffen 2 rüstige Rentner (oder Fast-Rentner?) aus Leipzig, die mit ihrem Wohnmobil ihre Spuren von anno dazumal auffrischen wollen. Es ist spannend zu hören, dass auch diese beiden früher mit Rucksack zu Fuß und mit der Eisenbahn, oder später mit ihrem Trabi hier in Rumänien, aber auch in Bulgarien, Georgien und dem restlichen Kaukasus Gebiet unterwegs waren. Das waren halt die einschlägigen Wandergebiete für Ostdeutschland.

Nachts wird es ganz schön frisch, aber mit wollener Unterwäsche und Socken ist es gemütlich in unseren Schlafsäcken.



Geschnitzte Eingangstore zur 'Hofburg'

Das Kloster in Barsana


Wir sind nicht die einzigen Biker am Kloster

Wir können leider nur raten was die Dame zu Lebzeiten gemacht hat


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Aktuelles

Schwedens Schätze und Stürme: Ein Tag in Mora und Karlstadt

Ein neuer Tag in Schweden begrüßt uns, und nach einem herzhaften Frühstück in unserem gemütlichen Bed and Breakfast in Mora sind wir bereit ...