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Sonntag, 29. März 2020

Piemont 2017 | Route & Karte

Piemont 2017

Unsere Route

Leider vergesse ich manchmal die Routenaufzeichnung einzuschalten, deshalb nicht 100% aber genügend genau..


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blogged by Phoney

Dienstag, 23. Dezember 2014

Als Frau mit dem Motorrad im Iran - Was zieh ich nur an?


Bevor Constantin und ich unsere Motorradtour starteten wussten wir natürlich nicht so genau, wie das so wird im Iran, wo die Frauen doch so verschleiert rumlaufen müssen. Klar, es gibt viele Paare, die eine ähnliche Tour in den Iran gemacht haben, aber irgendwie konnte ich vorher nirgendwo so richtig rauslesen, wie das nun mit der Kleiderordnung ist. Darum schreibe ich ein paar Worte zu diesem Thema und zu ein paar anderen Punkten, die aufgefallen sind:

Kleiderordnung im Iran:


Man liest immer wieder, dass die weibliche Reisende sich an die dortige Kleiderordnung halten soll, sprich Kopftuch tragen, und weite, langärmlige Kleidung tragen, das Shirt soll die Hüften bedecken.

Unter diesen Vorgaben versuchte ich in Van, Türkei, ein, zwei Shirts zu kaufen, leider mit sehr mäßigem Erfolg. Das Kopftuch war dahingegen sehr schnell gefunden: auch und insbesondere im Osten der Türkei trägt Frau Kopftuch, hier sogar mit einem 'Unterkopftuch', auch 'Bonnet' genannt, damit der Haaransatz gut bedeckt ist. 

Mit meinem lustigem Blümchenshirt und meiner lässigen lockeren Cargo Hose (ich hatte nun mal keinen Platz im Gepäck für 'ne schicke Jeans o.ä.) fühlte ich mich in Urmia, unserer ersten Stadt, völlig bescheiden; wie ein Mädchen vom Land halt, was ich im Grunde genommen ja auch bin.   
Aber Tatsache ist nun mal, dass die weltoffene iranische Frau sich ähnlich kleidet, wie die westliche Frau, nur dass Frau im Iran halt noch einen knielangen 'Manteau' über der 'normalen' Kleidung trägt. Dieser Manteau ist sowas wie ein Übermantel, ein Gehrock, der langärmlig ist, durchaus tailliert sein kann und vorne zugeknöpft oder gebunden wird. Darunter sehe ich knallenge Leggings oder Jeans und massig Stöckelschuhe. Über das Haupt wird locker ein meist farblich passendes Kopftuch geworfen, bei den meisten Frauen ist viel vom Haar zu sehen. Auch mit Make-up wird nicht unbedingt gespart. Auf gut deutsch heißt das: die iranische Frau ist extrem stylish unterwegs und jede Backpacker-Touristin im Schlabberlook (wie ich das nun mal bin) ist ihr deutlich unterlegen. 
Bzgl. Schuhen trägt die Iranerin wie schon gesagt gerne Schuhe mit Absatz aber auch ansonsten ist alles von Ballerina bis Sandale erlaubt.

Mein Tipp also an alle, die nicht mit limitierten Gepäck reisen: entweder von zu Hause einen Manteau mitbringen, oder vor Ort 1-2 chique Manteaus kaufen.

Natürlich ändert sich das Bild, ähnlich wie auch in anderen Ländern, drastisch, wenn man aus den Städten in ländlichere Gebiete kommt. Letztendlich führte das bei unserer Reise lediglich dazu dass ich mich nicht ganz so 'underdressed' fühlte. 

Schlabberlook in Persepolis ...

aber bunt darf es auch sein (in Isfahan)

Doppelzimmer, Dreibettzimmer - Zimmersuche im Iran:


Constantin und ich hatten uns schon darauf trainiert zu sagen, wir seien verheiratet; damit sollten mögliche Probleme beim Check-In in Hostels oder Hotels von vorneherein ausgeschaltet werden. 

Tatsache ist: Uns hat niemand in den Hotels/Hostels gefragt, ob wir verheiratet seien. Vielmehr war es auch gar kein Problem, zu dritt ein Zimmer zu nehmen, weil wir ja mit einem weiteren Kompanion unterwegs waren. 

Meine These hierzu ist ja, dass der Ruf der westlichen Frau schon derart schlecht ist, dass solche Details gar niemand mehr interessieren.  
Der schwarze Manteau war selbst im konservativen Yazd ausreichend, nur in einer Moschee gabs noch ein 'Betttuch' dazu.

Interaktion mit anderen Männern:

Generell gilt: ein iranischer Mann wird keine Frau ansprechen, das ist ein Zeichen des Respekts vor der Frau und vor allem vor dem Mann, mit dem sie verheiratet ist. Dementsprechend ist es auch nicht üblich, als Frau einen Mann anzusprechen. Auch bzgl. dieser Verhaltensregel gibt es sicherlich einen Unterschied zwischen Stadt und Land. Wir haben uns eh die ganze Zeit gefragt, wie das alles möglich ist, wo doch viele Frauen alleine ein Taxi nehmen können. 

In Hotels, Lädern oder Restaurants war es aber kein Problem auch als Frau mit einem Receptionisten zu sprechen, oder als Mann mit der Verkäuferin. Ich habe trotzdem immer gern meinen Männern den Vortritt gelassen.

Dennoch ist mein Tipp an alle Frauen, die niemanden vor den Kopf stossen wollen, keinen Mann aktiv anzusprechen oder ihm die Hand anzubieten.  

Auch beim Picknick mit einer kurdischen Familie: Frauen bleiben bei Frauen - Männer bei Männern (fast jedenfalls)

Motorradkluft und Kopftuch - geht perfekt und war ein beliebtes Bildmotiv

Motorradfahren im Iran - als Frau:


Das ist im Grunde genommen gar kein Problem, ob als Mann oder als Frau. Ich hatte mein Kopftuch unterm Helm, was mich nie gestört hat, und musste auch keinen Rock über der Motorradhose tragen. Sicherlich dürfen Iranerinnen kein Motorrad fahren (oder wie mir ein Iraner erklärte: das ist zu gefährlich für Frauen). Auch sind große Motorräder (>250cc) offiziell im Iran verboten (nicht für Touristen). Darum waren wir immer eine große Attraktion wenn wir in einen Ort einfuhren. Normalerweise strömten die Männer her, um mit uns zu quatschen oder zu fotografieren. Aber es gab auch immer wieder Frauen, die sich freuten, in mir eine Ansprechpartnerin zu haben und die sich natürlich genau so gerne vor großen Motorrädern fotografieren liessen. 


Foto für den Visaantrag:


Ich bring's gleich auf den Punkt: Ich weiss nicht, ob für den Antrag ein Foto mit Kopftuch nötig ist, oder ob ein normales Passbild auch in Ordnung ist.

Ich habe mein Visum mit Kopftuch Foto beantragt. Es gibt wohl immer wieder Fälle, in denen ein Visumsantrag abgelehnt wird; ich schätze man kriegt dazu keine Erklärung, warum. Ich weiss nur, dass ich mich in den A...gebissen hätte, hätte ich ein Foto ohne Kopftuch abgegeben, wäre mein Antrag abgelehnt worden und hätte ich auch nur den geringsten Verdacht gehabt, das liege am Foto. 

Aus diesem Grund der Risikominimierung und weil es wirklich kein Problem ist, ein Passbild mit Kopftuch zu machen, habe ich mich für ein Bild mit Kopftuch entschieden und empfehle dies entsprechend auch den anderen Frauen.

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blogged by Zenzi 39

Freitag, 10. Oktober 2014

Der Bier Blog (und a bisserl Wein)


Ankommen an einem neuen Ort. Hostel oder Guesthouse suchen bzw. Zeltaufstellen, auspacken, abrödeln und dann .... das erste Bier. Egal ob auf dem Campingplatz, in der freien Natur oder im Pub um die Ecke. Richtig angekommen sind wir immer erst nach dem ersten Hellen.

Auf unserer Reise bisher haben wir unzählige Biersorten probiert und einiges über den tollen Gerstensaft gelernt. Hier mal ein paar Ding die uns so aufgefallen sind:

1. Sogar im Iran gibt es Bier
Allerdings natürlich nur Alkoholfreies. Unsere Erfahrungen mit den iranischen Malzgetränken war allerdings nicht zufriedenstellend. Die Iraner lieben es eben süß und vermanschen ihren (0%) Gerstensaft mit irgendwelchen Fruchtsäften. Schmeckt dann meist wie Radler ohne Bier. Aber es gibt auch importiertes Alkoholfreies Bier. z.B. Holsten oder unser Favorit: Baltika Zero aus Russland.






2. Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt
Zum Bierkonsum pro Kopf weltweit gibt es unterschiedlichen Quellen, Erhebungsmethoden und Zahlen. Eins haben aber alle gemeinsam: Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt mit 148l pro Kopf und Jahr. Es gibt aber auch einige Statistiken die den Bayern einen ähnlich hohen Verbrauch zugestehen.


3. Das billigste Bier: BiaHoi in Hanoi

Unser billigstes Bier bisher war frisches Fassbier auf den Strassen von Hanoi. Mit ca. $0,25 für etwa 0,3-0,4l unschlagbar günstig und dabei auch noch gut. In Europa hatten wir das billigste Bier in der Slowakei und Tschechien: Eine frisch gezapfte Halbe im Restaurant gibt es schon für €0,60.







4. Die Nadel im Heuhaufen: Biersuche in der Türkei

Effes - die Biersorte in der Türkei. Wohl auch die einzige. Ausser dem einen oder anderen Importbier haben wir nur Effes gesehen und folgendermaßen auch getrunken. Was oftmals gar nicht so leicht war. Inzwischen ist nämlich Bierwerbung (zumindest in einigen Teilen der Türkei) verboten bzw. die Logo's, Flaschen, etc. dürfen nicht gezeigt werden. Das führt dann dazu, das man vorhandene Plakate übermalt hat und das man die 'BUFFET' Läden - das sind die, die Alkohol und Bier verkaufen - nur noch an den  Bierkisten vor der Tür erkennt. Hoffentlicht. Jedenfalls sind wir so manchen km gefahren, rauf und runters durchs Dorf, um den Dorf-Buffet zu finden. Und, tatsächlich, manchmal gab es auch keinen und dann auch kein Bier für uns.


5. Bulgarien - besser mal Wein trinken

Auch in Bulgarien gibts Bier, auch lokales, auch verschiedene Sorten. Trotzdem konnte uns das bulgarische Bier nicht komplett überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, das der Wein in Bulgarien dafür um so überzeugender ist: Egal ob aus Plastikflaschen, die Hausabfüllung des Supermarktes um die Ecke, eine Flasche aus dem Supermarkt oder auch ein Gläschen von der Weinkarte im Restaurant. Wir haben eigentlich nie einen schlechten Wein getrunken.






6. Rumänien - Ein Herz (Bier) für Biker

In Rumänien haben wir uns mal wieder richtig über ein akloholfreies Bier gefreut. Irgendwie ist uns das vorher auf der Fahrt nie aufgefallen, aber unterwegs gabs immer nur Kaffee, Tee und Wasser. Wohl auch, weil es in der Türkei und Iran nicht sowas wie einen Biergarten gab. In Rumänien schon und immer auch mit alkoholfreiem Bier. Sogar richtig gutes (nur das Golden Bräu geht gar nicht). Am besten gefiel mir das Bergenbier - sogar mit Motorradhelm drauf :-)





7. Das beste Bier: Katzbegi-Bier aus Georgien!
Weil wir das getrunken haben als SCHLAND Weltmeister wurde .....

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blogged by Phoney - to be continued....
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Sonntag, 31. August 2014

Woman traveller (on a motorbike) in Iran


Before my spouse and I did our road trip to Iran in summer 2014 we were not too sure how things would be like there, especially considering that we were both travelling on our own motorbikes. Sure there are more couples who did a smiliar road trip to Iran, but I never seemed to have been able to get good and comprehensive information on the actual dress code for women in Iran and similar. Therefore I want to share my personal experience with other travellers.

Dress Code in Iran:

It is said on various sites online as well as in guide books that women travellers in Iran have to wear a veil/headscarf and a loose long shirt with long sleeves; generally baggy clothes in neutral colours are the advice.

This in mind, I went shopping in Van, Turkey, our last stop before entering into Iran. Other than expected, in this small town in the far east of Turkey, it was very hard to find any long shirt with long sleeves that would come anywhere close to meeting the Iranian requirement. I finally settled for 2 unfortunately ugly shirts (one with flower print), that just had to do the job until I'd find otherwise in Iran. As for the veil, no problem to get such in Turkey; interestingly enough, in Eastern Turkey women will mostly wear an underscarf/bonnet cap underneath their hijab (headscarf) in order to avoid their hairline to show.
Colorful is beautiful and OK

Dressed like this I immediately felt totally outclassed by all local women in our first city, Urmia. All women seemed to be looking me up and down in my flowery shirt and my cargo pants and probably they now are thinking that this is just the way german woman dress.

I soon learned that Iranian women don't actually wear a loose long shirt with long sleeves, but more appropiately wear a manteau, an overcoat over their elsewise normal attire. This manteau is usually a fashionable knee long overcoat with long sleeves and can be buttoned down at the front. Virtually all women in Urmia wore such manteau over leggings or some tight fitting jeans and looked just great with this. As to the veils, these are often extremely loose fitting on the heads of the women, who are also using a good amount of make up to look good.

As for shoes, it is totally acceptable to wear sandals without socks in Iran. Also here, you as a 'backpacker' type tourist will be outclassed by the Iranian ladies, who seem to love to wear high heels all day long. 

For sure the style of dressing changes drastically when you compare more rural areas to the bigger cities. You'll find more conservatively dressed women in rural areas as well as further in the south and east of the country.
The black manteau (left) is always a good choice, only in a single mosque I was given a additional cloth to be used as tschaddor

Comfortable trekking look plus head scarf is fine in touristic areas like Persepolis

Single, Double, Triple? Find the right hotel room:

My spouse and I had it all worked out before leaving: we'd just tell everyone that we're married in order not to run into any problems when checking into a room in a hostel or hotel.
The fact is: nobody ever asked us if we were married. Nobody even seemed to care when we were sharing our room with our (male) travel companion whom we'd met in Turkey. The storyline would've been that he's my uncle, but also that small lie wasn't necessary.
My theory to this is that the european women have already got such bad reputation that such details don't matter anymore.

Interaction with the opposite sex (men!):

Generally you will not be approached by Iranian men, out of respect for yourself and for your husband. Also it's unusual for a woman to approach an unkown man. Again, you'll realize that in bigger cities things are not necessarily that strict anymore. We were always wondering how this whole system would work for taxi drivers, as we were seeing many women taking taxis in the cities without being accompanied by men. Still in order not to offend anyone, my advice is not to actively address men or offer a handshake to a man.

It happened to me once in a rural area that a man approached the three of us (still wearing our helmets) and offered handshakes to all of us; I accepted, but when the man realized I was a woman he apparently felt very awkward about this and I immediately felt sorry and even somewhat guilty for having offended him who was not aware at that time that I was a woman. But unless you too are planning on doing a motorbike tour, this probably won't happen to you.
Even in at a informal picknick invitation by a kurdian family: Men talk to men, women to women

Riding a motorbike - as a women:

This is not a problem at all; I've read in some blog of another woman who had to wear some kind of skirt over her motorbike pants, but this I did not see anything of during our trip. For sure, Iranian women do not ride motorbikes (they are not allowed to, or as one Iranian man put it: it's too dangerous for them); also big motorbikes as ours are officially illegal in Iran (not for tourists). Therefore we've always been an attraction when coming into a town. Usually it were men gathering around us to talk to us etc. But once I took my helmet off, also woman would approach, apparently happy to also have someone to talk to. Many pictures were taken of our bikes, of me and other women around my bike, etc.


Visa picture:

To come straight to the point: I don't know if you need a photo with headscarf or not for your visa application.

I included in my application a photograph wearing a headscarf. I really don't know if this was necessary or not, but considering that sometimes visa applications are rejected without you ever knowing why, I did not want to risk that the photograph could've been the reason.

In order to minimize the risk of your application being rejected and because it's really not a problem to get a photo taken of you wearing some kind of headscarf, I recommend to do so!
With all the safety gear on the bike, a women is aways dressed correctly in Iran
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blogged by Zenzi39

Samstag, 12. Juli 2014

Vom Verkehrs Wahnsinn in hiesigen Gefilden


Von den Fahrern in Georgien hört man immer wieder, dass sie wahnsinnig sind, mit unmöglichsten Überholmanövern usw. Generell mag für uns mitteleuropäische Auto- und Motorradfahrer ein West-Ost Gefälle erkennbar sein, wenn man so von Deutschland aus durch Griechenland, Türkei nach Georgien kommt. (Aber Leute, fahrt doch einfach mal nach Süditalien!).


Allerdings relativiert sich dieser georgische ‚Wahnsinn‘, wenn man aus dem Iran nach Armenien und Georgien reist. Für uns ist das Fahren hier (zumindest was die anderen Verkehrsteilnehmer angeht) deutlich entspannter als im Iran; die Verkehrsregeln werden weitestgehend beachtet, in den Städten wird am Zebrastreifen und an Ampeln angehalten usw. 

Im Iran sind die wirklich wahnsinnigen Autofahrer zu Hause; die Überholmanöver sind ähnlich wahnsinnig wie in Georgien, nur die Gefährte (wir wollen hier nicht unbedingt mehr von Autos sprechen), mit denen diese durchgeführt werden, lassen einen denken, dass alle iranischen Fahrer lebensmüde und todesmutig sind. 
Auch überholen die Georgier nicht ganz so knapp, wie wir es aus dem Iran gewohnt sind. 

Im iranischen Stadtverkehr war jeder chaotische Kreisverkehr ein Wahnsinn, mehrmals musste ich mich durch einen prüfenden Blick davon überzeugen, dass die Koffer tatsächlich noch dran sind; wie zum Teufel konnte dieses Auto dann noch links an mir im Kreis vorbeifahren, obwohl ich mich doch schon ganz links wähnte? Ein wunder, dass es hier nicht mal gescheppert hat, aber letztendlich wollen auch die wahnsinnigen Iraner keinen Blechschaden an ihrem ‚Heiligenblechle'.

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Freitag, 4. Juli 2014

Unsere Route durch den Iran


Route 2,681,189 - powered by www.mopedmap.net

Ab und an hatte ich ja mein GPS Tracking eingeschaltet und konnte so unsere tatsächlich gefahrene Route aufzeichen (leider nicht immer). Aber die Route hier gibt unsere Strecke ganz gut wieder. Nicht dabei sind verschiedene verfahrer, umdreher, etc.

Donnerstag, 3. Juli 2014

5 Bücher die man bei einer Reise in den Iran lesen sollte


Der Iran ist ein faszinierendes Reiseland, besonders wohl auch, weil das Land seit der Revolution 1979 mehr oder weniger isoliert ist. Was wir über den Iran vor unserer Reise wussten beschränkte sich auf Medienberichte (Atomstreit, Internetzensur, etc.) und auf einige Blogs. Wenig wussten wir aber über Menschen und Geschichte. Während unserer Reise haben wir einige Bücher zum Thema Iran gelesen, die uns geholfen haben den Iran und seine Geschichte besser zu verstehen. Hier sind unsere Leseempfehlungen:


Ein Reiseführer macht immer Sinn. Leider gibt es zum Iran nur wenig Auswahl. Neben Lonely Planet gibt es den Führer von Reise Know-How, für den wir uns entschieden haben. Leider ist der Reiseführer nicht mehr ganz aktuell, die Preisangaben zu Hotels und Restaurants kann man getrost vergessen (das gilt aber für den LP in gleicher Weise). Aber die Beschreibungen zu den Städten und Archäologischen Stätten sind großartig. Auch das Kartenmaterial und die Stadtpläne sind hilfreich und brauchbar.

Trotz Navi sind wir nie ohne Karte unterwegs. Die beste Iran-Karte ist die von Reise Know-How . Vor allem für uns Motorradfahrer ist die Karte ideal: laminiert, wasserabweisend, beschreibbar. Und auch kleine Strässchen sind verzeichnet.
Siba Shakib erzählt die Geschichte des Jungen Eskandar von der Zeit als das erste Öl (Nafta) im Iran gefunden wurde bis zu dessen Tod nach der Machtergreifung von Khomeini und dem ersten Irak Krieg. Die Erzählweise ist poetisch, wie aus 1000 und 1 Nacht. Trotzdem erfährt man viel über die Kultur des Irans, die Ausbeutung durch Franzosen, Russen, Engländer, Deutsche und Amerikaner und warum die Demokratie immer wieder gescheitert ist. 
Helene Henneken war selbst 59 Tage im Iran als Backpackerin unterwegs, hat viele Iraner getroffen (noch mehr als wir), hat mit ihnen gelebt, gefeiert und gibt einen tollen Einblick in das Iran von heute, mit all den Widersprüchen die die religiöse Rechtsprechung gerade für junge Menschen so mitbringt (Stichwort illegale Parties, Alkoholschmuggel aus Armenien, Facebook, YouTube, Rockmusik). Flott und lustig zu lesen.
Ken Follet hat sich in "Auf den Schwingen des Adlers " einer wahren Geschichte angenommen: 1979 - noch vor der Geiselnahme in der US Botschaft - wurden zwei Mitarbeiter von EDS im Iran festgenommen. Ross Perrot - CEO von EDS - hat daraufhin eine Befreiungsaktion organisiert. Spannend zu lesen und ein toller Einblick in die letzten Wochen des Schahs und der Revolution.
Wer wissen möchte, wie der Iran bzw. Persien vor hundert Jahren ausgesehen hat, dem sei Pierre Loti's Reisebericht ans Herz gelegt. Um 19hundert ist Pierre noch auf Pferden und Kamelen als Teil einer Karawane durch Persien gereist. Das schöne ist, dass Städte wie Isfahan oder Yazd nichts von der Schönheit und Faszination von damals eingebüßt haben. Das beste - das Buch gibt es für 0,00 Euro als Kindle eBook.

Argo: Kein Buch aber ein Klasse Film über die Geiselnahme in der US-Botschaft und über die 'filmreife' Befreiung von fünf Amerikanern, die sich beim Kanadischen Botschafter verstecken konnten. Beruht ebenfalls auf Tatsachen.

Zum Lesen auf Reisen nutzen wir übrigens den Kindle eBook Reader von Amazon. Ist einfach hinsichtlich Gewicht und Platzbedarf nicht zu schlagen und man kann sich auch überall unterwegs neuen Lesestoff besorgen. Inzwischen funktionieren auch Reiseführer wie Lonely Planet oder Reise Know-How (als PDF) auf dem Kindle. Und der Akku hält auch eine Fernreise (4-6 Wochen) ohne Aufladung durch.

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blogged by Phoney


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[Video] Durch die weiten Irans

Hat etwas gedauert mit dem Video hochladen, weil im Iran die WiFi's immer etwas schwach waren. In Armenien sind wir aber wieder im gelobten Land des "Free WiFi" und so gibts noch ein paar bewegte Bilder aus der Wüste im Iran.


Mittwoch, 2. Juli 2014

Reifen, Ersatzteile und Mechaniker im Iran

Bevor wir in den Iran gefahren sind, war uns klar: Wenn da etwas passiert, dann sind wir erstmal auf uns gestellt. Da im Iran nur Motorräder bis 250ccm zulässig sind, kennt sich keiner mit großen Motorrädern, wie unseren 1200er und 800er GS aus, Ersatzteile gibt es wegen des Embargos auch nicht, Reifen für 17“ Felgen auch nicht, etc. Wenn wir Glück haben kriegen wir passendes Öl.

Von wegen!

Ralf mit seiner KTM der uns ein Stück begleitet hat, bekam in Isfahan Probleme mit seinem Motor. Sein Mechaniker in Deutschland tippte auf Steuerkette oder Nockenwellenlager. Ralf sah das Ende seiner Reise schon gekommen und bemühte sich schon um einen Heimtransport am Teheran.

Aber wie immer im Iran waren schnell ein paar freundliche Iraner zur Stelle, ein Lehrer der gut Englisch sprach übernahm die Übersetzung und schnell war eine Werkstatt gefunden die wohl gut sein sollte und sich auch mit großen Motorrädern auskennt. Wie das? Bleiben so viele Touristen in Isfahan liegen?

In der Werkstatt angekommen - es war schon nach 8 und eigentlich schon Ladenschluss - hat man sich die KTM angesehen und angehört und schnell vereinbart, das man morgen wieder vorbeikommen sollte, bis dahin hätte man den Fehler sicherlich gefunden. Bei der letzten Zigarette hat man uns dann auch noch den hinteren Teil der Werkstatt gezeigt und wir staunten nicht schlecht als da eine Hayabusa, eine Z1000 und eine Yamaha 600er rumstanden. Alles illegal, oder?

Auf jedenfalls wurde die KTM fachmännisch zerlegt, der Fehler gefunden (Nockenwellenlager), Ersatzteile beschafft (original SKF) und der Rest (Laufbuchsen und Dichtungen) selbst hergestellt. Jetzt schwitzt die KTM zwar etwas Öl, aber laufen tut sie gut und Ralf konnte seine Reise wie geplant fortsetzten. Achja - das ganze hat nichtmal 300 Euro gekostet und hat insgesamt 2 Tage gedauert.

Achja, und was reifen angeht: wenn man nicht wählerisch ist (‚nein, es muss der K60 von Heidenau sein‘) dann bekommt man auch im Iran passenden Reifen für sein Moped, vielleicht etwas schmaler als gewohnt, aber zum vorankommen perfekt.

GPS Koordinaten der Werkstatt, gerne auf Anfrage.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Traumstrassen nach Armenien


Schon unsere Fahrt zum Kaspischen Meer wurde ja mit traumhaften Passstrassen belohnt. Allerdings war der Verkehr gerade im zweiten Teil wieder typisch Iran: Viele Autos, noch mehr Lastwagen und keine Regeln (man muss im Iran immer mit einem oder zwei entgegenkommenden Fahrzeugen auf seiner Spur rechnen. Besonders auch in unübersichtlichen Kurven - Inshallah).

Heute geht's per Schnellstrasse nach Ahar wo wir das letzte Mal auf iranischem Boden übernachten. Die Fahrt geht wieder durchs Gebirge, allerdings weniger spektakulär als gestern. Dank Helferlein Navi finden wir das einzige Hotel in Ahar auf Anhieb, allerdings kennt das Navi keine Einbahnstrassen. Also fahren wir ganz iranisch im dicksten Feierabendverkehr gegen den Strom.

Nach einem letzten Kebab schauen wir noch das Italien Spiel an (Bye Bye Italy).

Von Ahar geht's auf weißen Strassen (das sind die ganz kleinen) nach Norden zum einzigen Grenzübergang nach Armenien. Und nochmal werden wir belohnt: Einsame, kurvige Bergsträsschen ganz für uns alleine.

Im letzten Dorf vor der Grenze investieren wir unsere letzten Rials noch ein Abgusht und ein paar andere Kleinigkeiten. Dann geht's runter zum scharf bewachten Grenzfluss.

Die Ausreise verläuft langsam aber ohne Probleme. Die Iraner sind wie immer sehr nett und zuvorkommend: Von der Passkontrolle geht's zum Zoll, dann zur Ausreisekontrolle, zurück zum Zoll und schon (ca. 1h später) fahren wir über die Brücke nach Armenien.

Armenien: hier dürfen wir ohne Visum 180 Tage bleiben, aber der Grenzbeamte kontrolliert jeden unseren Pässe & Fahrzeugscheine 15 Minuten, dann durchsucht das Militär alle unsere Koffer und Packtaschen nach Waffen bevor wir am Ende vom Zoll nochmal auf Schmuggelware durchsucht werden. WOW, kein sehr herzlicher Empfang, von Effizienz mal ganz abgesehen. So dauert die Ein- und Ausreise insgesamt über 2h und wir sind fix & foxy vom rumstehen in der glühenden Sonne.

Zum Glück ist unser Ziel nicht mehr weit: Meghir ist die armenische Grenzstadt und nur wenige km entfernt. Unser Reiseführer (Lonely Planet ebook, erst gestern gekauft) listet genau ein B&B, das wir verzweifelt suchen, bis irgendwann ein Depner Gespann vor uns steht und der Fahrer erklärt er sei der Sohn von Marieta der B&B Mama und bringt uns gerne hin.

Zur Begrüßung gibt es gleich mal Armenischen Kaffee (der erste seit 26 Tagen), Süßigkeiten und später sogar noch ein Ararat Bier - köstlich. Zum Ausklang genießen wir noch das Argentinien Spiel im 'Biergarten' am Fluss mit einigen frisch gezapften Bieren, Flusskrebsen und Pistazien. Wir sind etwas aus der Bier-Übung und so ist der steile Heimweg nicht ganz einfach, aber wir kommen fröhlich nach Hause.


Made in Germany hält ewig

Über zwei Pässe zum Kaspischen Meer


In unserem Golestan Garden bleiben wir 2 Nächte. Gleich morgens früh wandern wir zur Alamut Festung hinauf und geniessen in der Morgenkühle und Einsamkeit den Traumblick über die grüne Berglandschaft. Den Rest des Tages können wir dann zur Belohnung auf dem Diwan im Kirschgarten sitzen und uns die Bäuche mit den leckeren Kirschen vollschlagen.

Der weitere Weg Richtung Kaspisches Meer führt uns über Masuleh, welches als ‚picturesque mountain village‘ in der Karte steht. Auf dem Weg dahin erfahren wir, wie es ist bei heftigsten Windböen zu fahren, die aus immer wechselnden Richtung über uns dahinziehen (Nahe Sefid Rud Reservoir).

Der Ort Masuleh selbst ist so toll nicht. Wir sind morgens da, sind überrascht, weil schon so viele iranische Touristen da sind, und wir fühlen uns  wie die Hauptattraktion, da wir und unsere Bikes massenweise fotografiert werden.

Aber die Umgebung ist durchaus nett anzusehen, endlich mal grüner Wald und almige Berglandschaft. Von hier führt eine tolle Passtrasse hinauf auf ca. 2300m. Endlich mal ein Bergsträsschen wie es uns gefällt: Schmal, steil, kurvig. Sogar richtige Serpentinen gibt es. Der Kitzel wird noch dadurch gesteigert, das der erste Teil bis zum Pass und etwas weiter unbefestigt ist. So können wir unsere Schotter und Off-Road Erfahrungen weiter ausbauen. Die Wolken hängen kurz unter der Passhöhe, weshalb es am Ende noch etwas neblig wird. Das letzte Stück bis Khalkhal ist dann wieder asphaltiert, aber genauso schön kurvig. 

Jetzt trennt uns nur noch ein Gebirgszug vom Kaspischen Meer und  Hashtpar am selbigen.

Auch diese Strecke ist eine Bergstrasse vom feinsten, allerdings mit deutlich mehr Verkehr. Und wieder geraten wir in Nebel durch tiefhängende Wolken. Jetzt aber richtig dicke Suppe, wir sehen keine 10m weit und kalt wird es auch, die Temperatur ist nur noch 1-stellig.

Die Nebelwolken ziehen vom Tal hoch

Ralf machts vor wie es richtig geht


Interessanterweise halten es die Iraner nach wie vor für unnötig ihr Licht einzuschalten; vielmehr machen sie uns auch weiterhin durch Lichthupe darauf aufmerksam, dass wir mit Licht fahren, obwohl doch Tag ist….oh mann, wer soll das noch verstehen? Dabei haben wir sogar extra unser Warnblinklicht an, damit wir uns gegenseitig zumindest noch einigermassen sehen können.

Aber auch diese Kälte und den Nebel überstehen wir, so dass wir alsbald die vielen Kurven bis auf Meereshöhe (bzw. <0m NN) hinabgleiten können; die Temperatur steigt wieder, die Luftfeuchtigkeit auch, das Fahrverhalten der Iraner bleibt konstant wahnsinnig.

Bei Hashtpur schlagen wir unser Zelt am Tourist Beach auf, ein eingezäunter riesiger kombinierter Picknick- und Campingplatz, wo es auch ‚Chalets‘ zu mieten gäbe. Aber wir bevorzugen das Zelt und lauschen der ‚Meeresbrandung’. Wir werden hier erstaunlicherweise relativ wenig angesprochen, kriegen aber wie erwartet dennoch bald ein Süppchen und Obst zu essen geschenkt. Es ist nicht mehr so heiß, wie in der Wüste, allerdings richtig schwül, so wie es dem hier angebauten Reis gefällt. 

Ralf stürzt sich sogar in die Fluten des Meeres, wird aber gleich von einem Sittenwächter wieder rausgejagt, weil er wohl an einer Stelle schwimmen ging, die dafür nicht vorgesehen ist. Schwimmen ist ja strickt nach Männlein und Weiblein getrennt hier und dazwischen gibt es vieeel Abstand, damit man sich gegenseitig ja nix wegschauen kann.

Von hier geht’s über Astara (Azerbaidschanische Grenze) wieder aufs kühle Hochplateau nach Ahar kurz vor Tabriz, wo der letzte Übernachtungsstopp ist, bevor wir am 25.6. nach Armenien reisen werden (Grenzübergang Meghri). 

Wir haben nämlich den Plan, das letzte Vorrundenspiel der Deutschen mit richtigem Bier in der Hand zu gucken! 


Kerstin als Motorrad fahrende Frau ist wieder mal der Hit

Passt kaum auf's Moped, will aber ein Foto haben ....
Unser Lagerplatz am Meer

Das Kaspische Meer ... eigentlich nur ein sehr großer See



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blogged by Zenzi39  

Mittwoch, 25. Juni 2014

Schlecht geplant ist dennoch ganz gereist


Wer dachte, wir hätten diese ganze Tour zumindest was die Länder angeht, durchgeplant, kennt uns schlecht. 

Zwar hatten wir schon lange die Vorstellung vom Iran aus über Azerbaijan, Armenien und Georgien Richtung Europa zurückzureisen. Wegen der aktuellen Unruhen in der Ukraine haben wir schon vor Abfahrt entschieden von Georgien aus über die Schwarzmeerküste der Türkei nach Bulgarien zu fahren. 

Aber erst in Esfahan fällt uns auf, dass unser Detailplanungshorizont nie über Iran hinausgereicht hat. Deshalb sitzen wir hier also ohne Visum für Azerbaijan und ohne Kartenmaterial der Kaukasusregion, von einem Reiseführer ganz zu schweigen. Wobei der Reiseführer das kleinste Dilemma ist. Wir haben schliesslich auch erst in Van den (zugegebenermaßen schlechten und an vielen Stellen total veralteten) Reise Know How Führer von Iran als ebook gekauft; aber es gibt nicht wirklich besseres und aktuelleres über Iran.

Kein Problem, in Esfahan haben wir immerhin schonmal die Kaukasuskarte von Arno über den Kopierer gejagt…zumindest Teile dieser Region können wir nun wieder zusammenpuzzeln. Ein paar Teile fehlen. Das beweist: Das Kopieren einer Falt-Strassenkarte auf DINA4 ist nicht ganz trivial.

Das Visum für Azerbaijan könnten wir evtl. in Tabriz erhalten, allerdings haben wir uns inzwischen entschieden dieses Land nicht zu bereisen. Zum einen gibt es wohl teilweise bei Einreise mit Motorrad trotz CDP (Carnet) unnötige Diskussionen bzgl. Sicherheit in Form von Bargeld an der Grenze (Bargeld in einer Höhe, die wir nicht mal mit uns führen), zum anderen scheint (laut einigen Blogs anderer Reisender) dieses Land nicht wirklich viel attraktives zu bieten. 

Also fahren wir nach dem Alamut Tal gegen Schwarzmeerküste und dann weiter Richtung Tabriz und Armenien. 

Gut dass wir so planlos sind, da fällt das Umplanen gar nicht schwer.

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blogged by Zenzi39 

Aktuelles

Schwedens Schätze und Stürme: Ein Tag in Mora und Karlstadt

Ein neuer Tag in Schweden begrüßt uns, und nach einem herzhaften Frühstück in unserem gemütlichen Bed and Breakfast in Mora sind wir bereit ...