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Freitag, 10. Oktober 2014

Der Bier Blog (und a bisserl Wein)


Ankommen an einem neuen Ort. Hostel oder Guesthouse suchen bzw. Zeltaufstellen, auspacken, abrödeln und dann .... das erste Bier. Egal ob auf dem Campingplatz, in der freien Natur oder im Pub um die Ecke. Richtig angekommen sind wir immer erst nach dem ersten Hellen.

Auf unserer Reise bisher haben wir unzählige Biersorten probiert und einiges über den tollen Gerstensaft gelernt. Hier mal ein paar Ding die uns so aufgefallen sind:

1. Sogar im Iran gibt es Bier
Allerdings natürlich nur Alkoholfreies. Unsere Erfahrungen mit den iranischen Malzgetränken war allerdings nicht zufriedenstellend. Die Iraner lieben es eben süß und vermanschen ihren (0%) Gerstensaft mit irgendwelchen Fruchtsäften. Schmeckt dann meist wie Radler ohne Bier. Aber es gibt auch importiertes Alkoholfreies Bier. z.B. Holsten oder unser Favorit: Baltika Zero aus Russland.






2. Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt
Zum Bierkonsum pro Kopf weltweit gibt es unterschiedlichen Quellen, Erhebungsmethoden und Zahlen. Eins haben aber alle gemeinsam: Die Tschechen sind die größten Biertrinker der Welt mit 148l pro Kopf und Jahr. Es gibt aber auch einige Statistiken die den Bayern einen ähnlich hohen Verbrauch zugestehen.


3. Das billigste Bier: BiaHoi in Hanoi

Unser billigstes Bier bisher war frisches Fassbier auf den Strassen von Hanoi. Mit ca. $0,25 für etwa 0,3-0,4l unschlagbar günstig und dabei auch noch gut. In Europa hatten wir das billigste Bier in der Slowakei und Tschechien: Eine frisch gezapfte Halbe im Restaurant gibt es schon für €0,60.







4. Die Nadel im Heuhaufen: Biersuche in der Türkei

Effes - die Biersorte in der Türkei. Wohl auch die einzige. Ausser dem einen oder anderen Importbier haben wir nur Effes gesehen und folgendermaßen auch getrunken. Was oftmals gar nicht so leicht war. Inzwischen ist nämlich Bierwerbung (zumindest in einigen Teilen der Türkei) verboten bzw. die Logo's, Flaschen, etc. dürfen nicht gezeigt werden. Das führt dann dazu, das man vorhandene Plakate übermalt hat und das man die 'BUFFET' Läden - das sind die, die Alkohol und Bier verkaufen - nur noch an den  Bierkisten vor der Tür erkennt. Hoffentlicht. Jedenfalls sind wir so manchen km gefahren, rauf und runters durchs Dorf, um den Dorf-Buffet zu finden. Und, tatsächlich, manchmal gab es auch keinen und dann auch kein Bier für uns.


5. Bulgarien - besser mal Wein trinken

Auch in Bulgarien gibts Bier, auch lokales, auch verschiedene Sorten. Trotzdem konnte uns das bulgarische Bier nicht komplett überzeugen. Vielleicht lag es auch daran, das der Wein in Bulgarien dafür um so überzeugender ist: Egal ob aus Plastikflaschen, die Hausabfüllung des Supermarktes um die Ecke, eine Flasche aus dem Supermarkt oder auch ein Gläschen von der Weinkarte im Restaurant. Wir haben eigentlich nie einen schlechten Wein getrunken.






6. Rumänien - Ein Herz (Bier) für Biker

In Rumänien haben wir uns mal wieder richtig über ein akloholfreies Bier gefreut. Irgendwie ist uns das vorher auf der Fahrt nie aufgefallen, aber unterwegs gabs immer nur Kaffee, Tee und Wasser. Wohl auch, weil es in der Türkei und Iran nicht sowas wie einen Biergarten gab. In Rumänien schon und immer auch mit alkoholfreiem Bier. Sogar richtig gutes (nur das Golden Bräu geht gar nicht). Am besten gefiel mir das Bergenbier - sogar mit Motorradhelm drauf :-)





7. Das beste Bier: Katzbegi-Bier aus Georgien!
Weil wir das getrunken haben als SCHLAND Weltmeister wurde .....

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blogged by Phoney - to be continued....
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Montag, 21. Juli 2014

Regentage in Batumi


Der Grund warum wir von Bojormi nach Batumi und nicht nach Mestia in der entlegenen Svaneti Bergregion gefahren sind war die angekündigte Schlechtwetterfront.

Und siehe da, jetzt sitzen wir also in Batumi den Regen aus; besser hier im T-Shirt als bei 11°C im Gebirge, wo wir womöglich selbst nach Wetterbesserung noch schlammige Strassen auf der Rückfahrt vorfinden würden.
Hier können wir auch bei Regen die Strandpromenade mit dem langgezogenen Bulvari Park entlangflanieren und die Skyline von Batumi betrachten (Hilton, Radisson Blu, Sheraton sind von Weitem sichtbar). Dazwischen stehen immer wieder die hübschen alte Häuser, teils renoviert, teils in Original gealterten Zustand.

Alles zusammen ergibt eine herrlich charmante, grüne Stadt, in der noch kräftig gebaut wird, wir uns aber dennoch gut in frühere Zeiten versetzen können.

Medeas mit dem goldenen Vlies 

Überall Skulpuren in Batumi

Wohl das berühmteste Pärchen von Batumi ...

... Ali und Nino

Sonntag, 20. Juli 2014

[Video] Roads of Georgia


Und wir dachten die Strassen in Armenien wären schlecht: Was in Georgien unter "Main Road" laut unserer Karte läuft, würde bei uns nicht mal als Wandersteig herhalten. Wir wollten nicht wirklich Offroad fahren, aber es blieb meist keine anderen Wahl: Irgendwann endet jede Strasse die wir einschlagen im Schotter, Schlagloch und Wasserdurchfahrt Abenteuer.

 

Nie wieder Schotter! - Endlich in Batumi


Nie wieder Schotter! - Das höre ich mich hier inzwischen fast täglich schimpfen, und Leute ehrlich, ich hab keine Lust mehr auf diese Strassen. Constantin gibt ja zu, dass er und besonders seine BMW das Rumgeholpere so toll auch nicht findet, einzig Ralf meckert nicht.

Das fing am Tag nach Weltmeister an, als wir das nur sehr kurze 15km Stück nach Juta, Endstation im schönen Sno Valley, bewältigen mussten. Zugegebenermassen hätten wir als frischgebackene Weltmeister an dem Tag auch keine längere Strecke bewältigt. Den Kuhsteig zu unserem reizenden B&B haben wir den BMWs (und vor allem uns) erst gar nicht zugetraut; Ralf lässt es sich natürlich nicht nehmen seine KTM da hoch zu jagen und quasi im Salatbeet von Maja, unserere Guesthouse Mutter, zu parken. Für unsere BMWs wäre hier eh kein Platz mehr gewesen. Selbst wenn wir sie bis ins Beet geschafft hätten, wie hätten wir die jemals hier wieder raus und runterfahren können? Hier lässt es sich schön zum Chaukhi Pass wandern (leider etwas neblig). Abends können wir uns über die zwei sowas von Nicht-Outdoor Dänen wundern (beide ganz in Schwarz mit Lederschühchen, Hosenträgern und Hut), die versucht haben mit ihrem Allrad Geländewagen bis ins B&B zu fahren und sich festgefahren haben. Na logisch, sieht doch jeder, dass der Weg lediglich breit genug für 2-Räder, 2-Beiner oder 4-Beiner ist.

Das wächst ne KTM im Salat Beet ....
Die Fahrt in den Borjomi Nationalpark, wo wir 2 Nächte campen und wieder mal wandern (hurra), ist super entspannt, weil entlang Military Road und dann Quasi Autobahn. Lustig ist es nur als wir auf der Suche nach einem Mittagsrastplatz mal kurz die Autobahn verlassen und tatsächlich nach 10m wieder im Schotter fahren. Klar ist auch, dass das letzte Stück in den Nationalpark und das Stückchen zum Campingplatz auch wieder Piste ist; hier über ich meine erste Wasserdurchfahrt.

Anmerkung: Die Wasserdurchfahrt war gar nicht ohne, ca. 5-6m durch knöcheltiefes, fliesendes Gewässer und Kerstin hat das SUPER gemacht, ohne Zucken, einfach durch.

Von hier aus ist es nur noch einen Katzensprung nach Vardzia mit der tollen Höhlenklosteranlage. Den Abstecher zum Sapera Kloster, den wir machen wollen, brechen Constantin und ich wegen SCHOTTER ab; Ralf fährt natürlich hin, obwohl ihn die Klöster hier am wenigstern interessieren.

Und weil wir irgendwie lustig sind, entscheiden wir, doch ein paar Tage in Batumi zu verbringen. Der Goderdzi Pass sollte laut Lonely Planet schon im Jahr 2012 gut ausgebaut sein, es gibt ja einen Masterplan Goderdzi für ein Skiresort dort oben. Leider haben wir in Vardzia kein Internet, um dies vor  der Weiterfahrt gegenzuprüfen.

Nun ja, mein Gefluche entlang der 60km Piste höre hautpsächlich ich, von Skiresort noch keine Spur; obwohl, Constantin meint am Pass inmitten der Holzhütten der dortigen Anwohner, die Anfänge eines Skiliftes gesehen zu haben.

In Batumi beweine ich die Schwielen an meinen Händen und gebe nun endgültig kund:

NIE WIEDER SCHOTTER!

Fortsetzung folgt.

Aufstieg zum Chaukhi Pass

Vardzia: Wie Bienenwaben sind die Mönchszellen in den Fels gehauen

Vardzia Kloster

Gruppenfoto mit der Dorfjugend

Biker Treffen auf dem Goderdzi Pass


Posted by Zenzi39

Sonntag, 13. Juli 2014

Über Kirchen und Klöster in das schöne Kaukasus Gebirge um Kazbegi


Was im Iran die Moscheen sind, sind in Armenien und Georgien deren Kirchen und Klöster.
Zu jedem Ort, der im Reiseführer erwähnt ist, steht als Sehenswürdigkeit das dortige Kloster oder die Kirche und dann noch diejenigen der näheren Umgebung drin. Das ist ja alles schön und gut, und wir bewundern auch viele dieser Sehenswürdigkeiten, aber gehen wir denn in Bayern in jede der schmucken Dorfkirchen hinein, an denen wir vorbeifahren?

Eben.

Wir besichtigen die (Höhlen-)Klöster um David Gareja, bewundern das sehr schön restaurierte (manch einer würde es als aufgesetzt bezeichnen) Dörflein Sighnaghi (ohne die dortige Kirche zu besichtigen) mit Traumblick in Richtung Kaukasus-Gebirge, steigen zur Tsminda Sameba Kirche bei Kazbegi hinauf (und noch höher) und werden sicherlich noch das fantastische Höhlenkloster Vardzia besichtigen. Den Rest der Zeit verbringen wir jedoch durch die hübsche Landschaft fahrend und über die hiesigen Strassenverhältnisse diskutierend.

David Gareja Kloster
Blick über Sighnaghi zum Großen Kaukasus

Sind wir schon in Armenien immer wieder durch abrupte Veränderung des Strassenzustandes überrascht worden, ist die Schotterstrasse hier an der Tagesordnung und somit gar keine Überraschung mehr. Die Farbgebung in der Strassenkarte lässt keinerlei Rückschluss auf den tatsächlichen Strassenzustand zu; auch die weisse Strasse kann übelste Piste sein. Wo bei uns allenfalls die Mountainbiker ihren Spass haben, fährt hier vom Fiat über Mashrutka alles von A nach B. Mehrmals denke ich bei einer der Fahrten daran, dass ich ab jetzt sicherlich auch den Weg von Schliersee auf die Gindlalm mit meiner GS fahren könnte...

Die Fahrt ins entlegene Tusheti Tal, das nur im Sommer mit Geländewagen oder für Zwei- und Vierbeiner zu erreichen ist, habe ich mir schon in Tbilisi abgeschminkt, als unser liebe Schrauber Niko sich zweifelnd darüber äußert, ob wir mit den BMWs die Strecke schaffen würden; auf gar keinen Fall mit dem ganzen Gepäck. Dabei wusste der doch noch gar nichts über unsere insbesondere meine Offroad-ErFahrung. Ein kurzer Blick ins YouTube Archiv ist auch nicht wirklich ermutigend.

Dennoch fahren wir mal in Richtung Tusheti, nur um zu gucken. Nach gut 15km verweigere ich endgültig, als ich den nun stark ansteigenden Serpentinenweg am Hang vor uns erahne. Wir wollen unser Glück ja nicht herausfordern. Ralf lässt es sich natürlich nicht nehmen, noch ein paar km weiterzufahren, weil da oben doch bestmmt bald ein reizendes Hochplateau kommt, auf dem wir ganz toll campen können. Nach knapp 1h berichtet er von der fantastischen Aussicht in die Schlucht, von der Strasse, die 'fahrbar' ist und von der Flussdurchfahrt in 5km, die 'machbar' ist, die er aber alleine nicht machen würde. Irgendwie fehlen mir hier die sonst immer verwendeten Adjektive locker oder problemlos....also campen wir in der Nähe am Fluss und gut ist. Die Abfahrt und Wiederauffahrt von der teils nassen Wiese (und nachts regnet es auch noch) an der wir campen reicht mir erstmal.

Wie schon am Parz Lich in Armenien werden wir auch hier morgens um 6 Uhr von ein paar besoffenen jungen Männern geweckt. Anders als am Parz Lich werden hier aber leider unsere Zelte gesichtet und wir als potentielle Party-Gesellen erkoren. Ralf und Constantin diskutieren und reden auf die Betrunkenen knapp 1 h ein, bis diese endlich von uns ablassen und weiterfahren. Sowas hätte es im Iran nicht gegeben.

Nach Tusheti sehnt es uns nach Asphalt unter den Rädern und schöner Berglandschaft. Dies kriegen wir auf der Fahrt nach und in Kazbegi. Die Georgian Military Road, eine wichtige und entsprechend gut ausgebaute Verbindungsstrasse nach Russland führt in dieses hübsche Städtlein, wo wir einige Tage immer mit dem Blick auf Mt. Kazbek (5034m) verweilen, wandern und das Finalspiel der WM angucken können.



Blick auf die Tsminda Sameba Kirche auf 2.200m

Übrigens treffen wir auf der Fahrt nach Kazbegi an der Ananurni Festung zwei deutsche Paare, die mit 2 Geländewagen unterwegs sind. Sie haben ihre Fahrt nach Tusheti am Abano Pass in knapp 3000m Höhe abgebrochen. Deren Beschreibung des Weges gibt uns nochmal recht, es gar nicht erst probiert zu haben. Kein Wunder dass im Netz von keinem Motorradfahrer eine Beschreibung seiner Fahrt nach Tusheti zu finden ist.

Blick auf das Ananurni Kloster vom Military Highway

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blogged by Zenzi39

Samstag, 12. Juli 2014

Vom Verkehrs Wahnsinn in hiesigen Gefilden


Von den Fahrern in Georgien hört man immer wieder, dass sie wahnsinnig sind, mit unmöglichsten Überholmanövern usw. Generell mag für uns mitteleuropäische Auto- und Motorradfahrer ein West-Ost Gefälle erkennbar sein, wenn man so von Deutschland aus durch Griechenland, Türkei nach Georgien kommt. (Aber Leute, fahrt doch einfach mal nach Süditalien!).


Allerdings relativiert sich dieser georgische ‚Wahnsinn‘, wenn man aus dem Iran nach Armenien und Georgien reist. Für uns ist das Fahren hier (zumindest was die anderen Verkehrsteilnehmer angeht) deutlich entspannter als im Iran; die Verkehrsregeln werden weitestgehend beachtet, in den Städten wird am Zebrastreifen und an Ampeln angehalten usw. 

Im Iran sind die wirklich wahnsinnigen Autofahrer zu Hause; die Überholmanöver sind ähnlich wahnsinnig wie in Georgien, nur die Gefährte (wir wollen hier nicht unbedingt mehr von Autos sprechen), mit denen diese durchgeführt werden, lassen einen denken, dass alle iranischen Fahrer lebensmüde und todesmutig sind. 
Auch überholen die Georgier nicht ganz so knapp, wie wir es aus dem Iran gewohnt sind. 

Im iranischen Stadtverkehr war jeder chaotische Kreisverkehr ein Wahnsinn, mehrmals musste ich mich durch einen prüfenden Blick davon überzeugen, dass die Koffer tatsächlich noch dran sind; wie zum Teufel konnte dieses Auto dann noch links an mir im Kreis vorbeifahren, obwohl ich mich doch schon ganz links wähnte? Ein wunder, dass es hier nicht mal gescheppert hat, aber letztendlich wollen auch die wahnsinnigen Iraner keinen Blechschaden an ihrem ‚Heiligenblechle'.

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Freitag, 11. Juli 2014

Einzug ins Finale in Tbilisi


Interessanterweise ist die Strasse zur georgischen Grenze (bei Guguti) bis ca. 10km davor sehr gut ausgebaut. Nach einer langgezogenen Kurve, ich habe eben in den 6. Gang geschaltet, hört die Strasse schlagartig auf und wird zu dem, was nach gefühlt 40 Jahren ohne Instandhaltung davon übrigbleibt. Der Grenzposten ist entsprechend der Strasse, die hinführt unglaublich einsam und heruntergekommen. Nur anhand der Fahnen und des Schlagbaumes wissen wir, dass wir hier tatsächlich richtig sind. Und in Georgien geht es wie vor der Grenze in gewohnter Manier von einem Schlagloch ins (oder ums) nächste. Je näher wir an Tbilisi herankommen, umso besser wird’s bis wir auf Standardstrassen in die Stadt einfahren können.


In der Altstadt auf dem Weg zum TiflisLux Hostel üben wir noch ein wenig Grobkiesel-Pflasterstrassen steil bergauf und bergab zu fahren.  Schon vor dem ersten Gewitterregen, der eben jene Strassen in Sturzbäche verwandelte, beschliessen wir, dass wir diese Strassen nicht bei Nässe fahren wollen. Und nach dem Gewitter wissen wir warum: vor dem Hostel scheint es eine Massenkarambolage gegeben zu haben, die S-Klasse hat eindeutig gewonnen.

Unsere Motorräder dürfen sich hier ein wenig ausruhen, und kriegen vom netten Schrauber Niko einen Ölwechsel und einen kurzen prüfenden Blick. Alles ok (mit den BMWs), die Probleme der KTM sind altbekannt.
Wir geniessen diese Stadt, die trotz schönem (teils schon restauriertem) Altstadt Flair (ein bisschen à la Prenzlauer Berg Ende der 90er) deutlich in der Moderne angekommen ist. Ein Indikator hierfür sind einige sehr interessanten modernen Bauten, die das Gesamtbild nicht stören. Desweiteren bestaunen wir (und können es noch nicht ganz ergründen) das berührungs- und bargeldlose Bezahlsystem mit Karte, die an massenhaft aufgestellten Automaten aufgeladen werden kann und im ÖPNV, am Kiosk an der Ecke, am Bäcker Imbiss und in Sonstwasfürläden akzeptiert wird.

Den Einzug ins Finale feiern wir mit hunderten anderen Fans (die Georgianer scheinen eher für Deutschland als für Brasilien zu fiebern) im Innenhof-Biergarten des Goethe Instituts, das praktischerweise ums Eck des Hostels liegt. Hier gibt es ein Mini Open Air Auditorium mit  Großleinwand; wenn wir gewollt hätten, hätte es auch Bratwurst, Kartoffelsalat und Brezen gegeben.






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Schwedens Schätze und Stürme: Ein Tag in Mora und Karlstadt

Ein neuer Tag in Schweden begrüßt uns, und nach einem herzhaften Frühstück in unserem gemütlichen Bed and Breakfast in Mora sind wir bereit ...