Tag 6: Durch den Anti Atlas nach Tafraout

Um der immer noch grossen Hitze zu entkommen, haben wir gestern einstimmig beschlossen heute schon um 8:30 aufzubrechen. Das heisst 7:00 Uhr Frühstück. Eigentlich schade, den unser Hotel, mitten in einer Palmen Oase ist wirklich super: Riesiger Pool, Bar mit allem was man sich wünscht, tolle Zimmer mit Klimaanlage und tolles Essen. Aber das Motorradfahren ist Prio 1, daneben wird alles andere unwichtig.



Unser erstes Ziel heute heisst Ingerm, ein kleines Dorf auf einer Passhöhe (1.900m) wo sich zwei Hauptverkehrswege kreuzen. Die Passstrasse ist schmal und kaum befahren, biete dafür aber wunderbare Ausblicke und klasse Kurven. Nur ab und an mal müssen wir den Flow bremsen, wenn doch mal ein Truck vor uns ist oder uns entgegenkommt. Oder aber wenn einige Beduinen gerade Ihre Kamelherde über die Strasse treiben. Dann weiss man wieder, man ist in Afrika.

Ingerm ist ein wirklich verschlafenes Nest. Wir sind sicherlich die ersten Touristen, die diese Woche durch das Dorf kommen. Es gibt nur ein Restaurant, aber,das ist flott geführt und Patrick natürlich auch schon bekannt. In Ingerm ist heute auch Markt über den wir vor dem Lunch noch kurz schlendern. Zum Essen heute mal wieder Tanjin, diesmal bekommt aber jeder seinen eigenen kleinen Schmortopf.

Von der Passhöhe geht es jetzt schwungvoll hinunter Richtung Tafraoute. Dort angekommen, machen wir noch einen Abstecher zu den 'Blauen Felsen': Steinformtionen und Felsen, die ein Künstler (Belgier?) über die Jahre angemalt hat. Meist in blautönen, es gibt aberzw auch einige in rosa und gestreift.

Inzwischen ist es auch merklich abgekühlt. Nur noch 16-17 Grad hat es, trotz Sonnenschein, als wir in unserem Hotel ankommen. So ist heute nix mit Pool, dafür gibt es eine Zigarre auf der Terasse bevor es zum Abendessen geht.




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