Toskana 2020 IV: Lucca

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Toskana 2020 IV: Lucca

Bevor wir uns ans ligurische Meer verabschieden, entspannen wir eine Nacht in Lucca.


6. September: Wiedereinmal wirklich gut geschlafen im Zelt und auf meiner neuen Lomo Luftmatratze. Also flott das Zelt abgebaut, alles verstaut und beim auschecken noch schnell einen Cappuccino mit Brioche con Crema. Jetzt kanns losgehen. Nach drei Nächten im Zelt und in der Natur, wollen wir mal wieder etwas Stadtleben genießen. Lucca soll unser Ziel sein. Von Freunden haben wir gehört das die Stadt einiges zu bieten hat und so reservieren wir per booking ein Zimmer das nicht weit von der Stadtmauer entfernt ist und einen schönen, privaten Parkplatz zu bieten hat. Wir wählen wieder eine Route die uns möglichst lange durch die Berge führt, bevor wir von Norden kommend den Serchio - Luccas Stadtfluss - entlang zu unserem Ziel rollen. Dabei kommen wir auch bereits zum zweiten Mal an der Teufelsbrücke oder Ponte del Diavolo vorbei. Es ist ja nicht weit und so spazieren wir bereits gegen drei Uhr Nachmittags durch die Altstadt von Lucca. Leider gerade etwas zu spät zum Essen, viele Restaurants starten gerade in die Mittagspause und machen erst gegen sechs wieder auf - aber eine leckere Pasta und ein Glas Wein (bzw. Bier) lässt sich immer auftreiben. Gut gestärkt folgen wir dem Stadtspaziergang der uns zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten führt - z.B. auch zum Denkmal von Giacomo Puccini, ein Sohn von Lucca. Auf der komplett erhalten Stadtmauer ist rundrum ein breiter Weg angelegt, auf dem man wunderbar um die Stadt herum flanieren kann, sich ein Eis gönnen und mal von oben Blicke auf die Stadt erhaschen kann. Kurz vor sechs finden wir uns auf der Piazza S. Giovanni Leonardi zu einem ausgiebigen Apero ein. Zu Campari bzw. Cynar Spritz gibt es Chips und kleine Snacks. So kann man Stundenlang das treiben auf dem Plaza beobachten. Nach dem Abendessen schlendern wir weiter durch das nächtliche Lucca, genießen die laue Abendluft, lauschen einem Freiluftkonzert und genehmigen uns noch ein Gläschen zum Abschied auf dem Piazza San Martino auf dem die gleichnamige Kirche den Blick beherrscht. Ein schöner Abschluss für unsere Toskana Tour, den morgen geht es nach Ligurien, zu den berühmten fünf Dörfern.


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