Montag, 2. März 2015

Kunterbuntes Valparaiso



Bunte Häuser aus Wellblech hangeln sich die Hügel hinauf. Auf dem Markt liegen Katzen zwischen Tomaten und Gurken. Alles ist voller Graffiti und Murals. Hundert Jahre alte 'Aufzüge' quietschen den Hang hinauf und über der ganzen Stadt hängt ein Duftgemisch aus Meer, Fisch und Klohäusl. Valparaiso gefällt uns auf Anhieb.

So bleiben wir auch gleich vier Tage hier. Die ersten zwei sogar in einem Hotel, wobei der Standard auf dem Niveau eines normalen Hostels liegt. Aber wir haben unser eigenes Zimmer (schon wieder) und eine tolle Dachterrasse mit Blick über die Stadt und das Meer. Das ganze auf dem Cerro Conception. Dann müssen wir aber umziehen, da unsere Hotelmanager selbst in Urlaub fahren. Aber wir finden gleich ein paar Meter den Hügel hinunter zwei schöne Dorm Betten im Jacaranda Home.

Natürlich gibt es auch in Valparaiso Free Walking Tours. Und solche Angebote nehmen wir immer gerne an und lassen uns drei Stunden durch die Stadt führen, etwas Geschichte erklären und ein paar Anekdoten erzählen. Zum Beispiel die von Emil Dubois, der hier zwischen 1903 und 1907 als Heiratsschwindler und erster Serienkiller von Südamerika unterwegs war. Trotzdem ist er für die Valpos ein Held, man erzählt sich dass er auch eine Art Robin Hood war und nur die Reichen beraubt und umgebracht hat.

Einen Ausflug nach Viña Del Mar unternehmen wir auch, aber irgendwie kann es uns dieses Städtchen mit seinem riesigen Musikfestival (das gerade zu Ende ist) nicht antun. Lieber wieder zurück nach Valparaiso.

Egal ob aus Wellblech, Holz oder Stein - hauptsache bunt



Grafitti und ....

... Murals bestimmen das Strassenbild


Überall wird gepinselt

... und Miezekatzen an jeder Ecke

Die 'Ascensores' sehen aus wie Bauwägen auf Schienen

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blogged by Phoney


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