Montag, 21. September 2015



San Francisco hat immer noch eine ganz besondere Ausstrahlung auf mich. Es war die erste Stadt, die ich in Amerika besuchte, noch dazu als ich das erste Mal alleine eine große Reise unternahm - das war 1992. Inzwischen bin ich immer wieder in San Francisco gewesen. Oft geschäftlich, aber auch privat.



"Must Do"

Alternative

1. Fisherman's Wharf

Inzwischen ist die Fisherman's Wharf das Touristen-Ziel #1 in San Francisco. Entsprechend voll ist es hier praktisch immer, besonders aber am Wochenende. Es gibt Restaurants, Souvenirläden, alte Schiffe, Strassenkünstler und noch mehr Touristenläden. 

1. Milk Bar, Haight Street

Am Ende der Haight Street, kurz vor dem Golden Gate Park gibt es die Milk Bar. Am Ende der Bar gibt es eine große Bühne, wo mehrmals die Woche Veranstaltungen stattfinden. Von Standup Comedy bis Konzerte. Zu Empfehlen ist die Open Mike Nacht Montags. Der Eintritt ist frei und jeder darf auf die Bühne. Da gibt es immer was zu sehen und man ist mitten drin im alten Hippie-Viertel.

2. Lombard Street

Die mit Blumenbeeten gesäumte Strasse ist ein weiteres Wahrzeichen von San Francisco. Die Strasse gehört mit Sicherheit zu den am meisten fotografierten Motiven in San Francisco.  

2. Clarion Ave

Als alternative zur Lombard Street empfehle ich den Besuch der Clarion Ave. Mitten im Mission District (Nächste BART Station ist 14th Street) gibt es dieses kleine Strässchen, das quasi ein Freilichtmuseum für Streetart und Murals ist. Inzwischen hat sich die Clarion Ave unter den Besuchern rumgesprochen. Ein Besuch lohnt sich trotzdem auf alle Fälle noch.

3. Cable Car fahren

San Francisco gehört zu den wenigen US Großstädten die über einen funktionierenden öffentlichen Nahverkehr verfügen. Die Cable Cars sind natürlich das erste was einem dazu einfällt. Leider sind die Cars inzwischen wirklich nur noch für Touristen. Man muss extra Tickets kaufen und steht fast immer in der Schlange. Die Cable Cars fahren verschiedene Strecken. In der Regel einen Hügel hoch und runter. So gibt es Linien von Fisherman's Wharf und Powell Str. Seit einigen Jahren fahren die Market Street und Embarcadero (der Strandabschnitt vom Terminal Building zur Fisherman's Wharf) auch alte Street Cars (Straßenbahnen) rum; F-Line. Hier kann man mit den normalen MUNI Tickets fahren (US$ 2.25 eine Fahrt inkl. 1x Umsteigen). 

3. Bus fahren

Wer als 49er (Einwohner von SF) in der Stadt unterwegs ist, greift am liebsten auf die BART (U-Bahn) und die Busse zurück. Die Busse gehören zum Nahverkehrsbund MUNI, zu dem auch die Street Cars und die MUNI S-Bahnen gehören. Tickets kosten US$ 2.25 für eine Strecke inkl. 1x Umsteigen, oder US$ 4.50 Return (was praktisch eine Tageskarte ist). Mit den Bussen kommt man praktisch überall hin. Dank des Schachbrett-Stadtplans findet man sich auch im Busplan schnell zurecht, der an jeder Bushaltestelle hängt. Haltestellen gibt es praktisch an jeder Block-Ecke. Ich kann nur jedem ans Herz legen mit dem Bus durch SF zu kutschieren. Man sieht eine Menge, hört eine Menge (und riecht ab und an auch eine Menge). 

4. Hop on Hop off Bus

Am Union Square reihen sich bereits morgens um 7 die ersten Touribusse für Stadtrundfahrten auf. Die meisten sind “Hop on Hop off” Busse, die eine bestimmte Route abfahren und die Gäste können an bestimmten Stationen aussteigen und in einen der folgenden Busse wieder einsteigen und weiterfahren. Für alle Fusskranken und Besucher die nur kurz in SF sind sicher eine schöne Art in kurzer Zeit viel zu sehen. 


4. Walking Tours 


 Wir empfehlen aber immer und überall geführte Stadtspaziergänge (Walking Tours) um eine Stadt und ihre Menschen kennen zu lernen. Inzwischen gibt es in San Francisco eine ganze Reihe von Walking Tours. Viele davon sind kostenlos (aber natürlich freut der Führer sich über ein Trinkgeld (Tip) am Schluss). Ich kann die Castro Walking Tour, die Nob Hill Walking Tour und die Union Square Walking Tour empfehlen. Die Führer sind klasse. Meist geht es sehr lustig zu (Gesangseinlagen sind nicht ungewöhnlich) und man lernt eine Menge. Einige gute Anbieter sind z.B.:

6. Union Square 

 Der Union Square ist ja sowas wie das Herzen von San Francisco. Hier steht nicht nur das legendäre St. Francis Hotel, rings herum hat sich auch das Shopping Zentrum von SF gebildet. Neben den amerikanischen Klassikern wie Macy’s, Banana Republic und Victoria's Secret, findet man auch alles was es so an Luxus Marken auf der Welt gibt: Gucci, Armani, Y.S.Laurent, um nur einige zu nennen. Die grossen Sportmarken - Nike, North Face, Marmot, etc. - sind auch vertreten. Lokale gibt es auch genügend und so ist hier immer was los. Die Cable Care fährt klingelnd die Powell Street hoch und der Bell Boy vorm St. Francis pfeift das nächste Taxi heran. Alles aber auch touristisch und etwas posh. 

6. Washington Square

Deshalb lohnt sich mal ein Abstecher nach Little Italy, zum Washington Square. Auch dort ist 'ne Menge los. Ein italienisches Restaurant reiht sich ans nächste und wer einen echten Espresso finden will, der ist hier richtig. Aber alles ist eine Spur relaxter als am Union Square: Im Park am Washington Square sonnen sich die Leute, machen Picknick oder spielen Softball. Hier kann man wunderbar einen Nachmittag in der Sonne vertrödeln bei Cappuccino und italienischen Leckereien. Wer hier hin will, nimmt von der Market Street am besten Bus #45 und steigt Columbus Ecke Union aus, direkt am Square eben. 

7. Golden Gate Bridge

Die Golden Gate Bridge ist das Wahrzeichen von San Francisco und man sollte Ihr unbedingt einen Besuch abstatten. Alle Stadtführungsbusse haben einen Stop an der Golden Gate eingeplant. Die Hop-on-hop-off Busse erlauben auch einen längeren Aufenthalt. Wer ohne Touritour hierher möchte nimmt am besten den Bus #28 (fährt am Ende der Haight St los). Über die Brücke kann am auch laufen, dann bekommt man am besten einen Eindruck von den gigantischen Ausmassen. 

7. Presidio Park

Eine andere Möglichkeit zur Golden Gate Bridge zu kommen ist über den Presidio Park. Der lohnt sich auch anzusehen. Im Sommer gibt es hier am Wochenende oft Veranstaltungen (z.B. Shakespeare in the Park) und Picknicks mit dutzenden von Foodtrucks und Fresständchen. Sogar Bier und Wein gibt es und keiner beschwert sich, wenn man das in aller Öffentlichkeit im Park trinkt. Im Park gibt es verschiedene Shuttle Busse, die - meist kostenlos - durch den Park fahren und es erlauben mehr zu sehen. Vom Embarcadero Terminal an der Market St fährt sogar ein Shuttle direkt in den Park und wieder zurück - am Wochenende kostenlos. Und natürlich stoppt einer der Busse auch an der Golden Gate Bridge.


8. China Town

Vom Union Square ist es nicht mehr weit nach China Town. Vollgestopft mit einem Geschäft am anderen, dazwischen immer mal wieder ein Restaurant, Juwelier oder Bank. Und immer voll. Die Menschen schieben sich förmlich durch die engen Gassen. China Town ist ein Shopping Paradies. Hier bekommt man die billigsten Souvenirs, Elektronik, Klamotten und natürlich auch allerlei echt chinesischen Krimskrams. Es gibt chinesische Apotheken die getrocknete Fledermäuse verkaufen und Restaurants wo die Krabben und Hummer im Schaufenster auf die Gäste warten. Definitiv bekommt man in Chinatown das beste chinesische Essen in der Stadt. Aber es lohnt sich dafür auch mal etwas abseits der Hauptstrasse zu suchen. Zum Beispiel das Brandy Ho’s das leckere (und sehr scharfe) Hunan Küche serviert. 

8. Castro

Von Touristen weniger besucht ist Castro, das Schwulenviertel in San Francisco. Ein Rundgang lohnt sich aber. Am besten gelingt der Einstieg über eine Walking Tour. Bei der erfährt man viel über die Schwulenbewegung in SF, die mit Harvey Milk den ersten Schwulen Stadtrat der USA hervorbrachte. In Castro gibt es auch tolle Restaurants und Bars und natürlich das berühmte Castro-Theater.







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blogged by Phoney


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